Hubbrücke Karnin
By: Admin 2006.02.10
Ein ausgesprochen interessantes Ausflugziel auf Usedom ist die Karniner Eisenbahnbrücke. Am 15. Mai 1876 wurde Sie offiziell eingeweiht. In den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts genügte die Brücke den gestiegenen Verkehrsaufkommen nicht mehr und wurde modernisiert. Im September 1933 wurde Sie wieder in Betrieb genommen und galt den Berlinern als kürzeste Verbindung zu Ihrer Badewanne. Am 28 April 1945, 10 Tage vor der Kapitulation wurde die Brücke in einem Anfall von Wahn gesprengt. Eine der wichtigsten Verkehrsadern in die Region war zerstört und wurde bis heute nicht wieder aufgebaut.
Die Karniner Eisenbahnbrücke zur Insel Usedom
Ein ausgesprochen interessantes Ausflugziel auf Usedom ist die Karniner Eisenbahnbrücke. Am 15. Mai 1876 wurde Sie offiziell eingeweiht. In den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts genügte die Brücke den gestiegenen Verkehrsaufkommen nicht mehr und wurde modernisiert. Im September 1933 wurde Sie wieder in Betrieb genommen und galt den Berlinern als kürzeste Verbindung zu Ihrer Badewanne. Am 28 April 1945, 10 Tage vor der Kapitulation wurde die Brücke in einem Anfall von Wahn gesprengt. Eine der wichtigsten Verkehrsadern in die Region war zerstört und wurde bis heute nicht wieder aufgebaut.
Es war wieder eine Berlinerin,
die den endgültigen Abriß der Karniner Brücke Anfang der neunziger Jahre verhinderte. Anscheind hatte die DB ein Auge auf den Schrottpreis geworfen. Die Angelegenheit kam auf den Tisch und man stellte fest, daß diese Brücke einen historischen Wert besitzt. Sie steht heute unter Denkmalschutz. Der Verein der "Eisenbahnfreu
nde Insel Usedom" kümmert sich um den Erhalt des Denkmals. Der Karniner Bahnhof wurde so restauriert, daß sich heute ein
Restaurant und ein kleines Museum darin befinden. Der geneigte Gast kann sich hier detailiert über die Geschichte der Brücke informieren.
Gegenwart: Seit diesem Jahr steht die Erneuerung der Eisenbahnbrücke und damit die Strecke Berlin Ducherow Insel Usedom wieder im Bundesverkehrswegeplan. Viele Menschen in der Region angagieren sich für einen Wiederaufbau der Verbindung und erhoffen sich einen wirtschaftlichen Aufschwung.