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Inselfreunde Usedom mit neuem Vorstand

Gerhard Schlieter wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt


Nun ist er wieder komplett, der Vorstand der Inselfreunde. Ging die Mitgliederversammlung im Februar noch ohne neuen Vorstand auseinander, so hat es sich gelohnt, die Fühler nach neuen Mitstreitern auszufahren.
Am Sonnabend konnte im Usedomer Klaus-Bahlsen-Haus aber nicht nur ein neuer fünfköpfiger Vorstand gewählt, sondern auch ein erstes Mitglied aus Swinoujscie begrüßt werden. Dass damit die Öffnung gen Osten eingeläutet ist, freute besonders den langjährigen Vorsitzenden und Inselfreunde-Mitbegründer Gerhard Schlieter.

Wie er der Runde berichtete, hätten sich die Inselfreunde bereits bei ihrer Gründung Gedanken darüber gemacht, inwieweit sie nicht auch den polnischen Teil mit berücksichtigen. Allerdings wollte man damals keinen Vertretungsanspruch stellen, da es noch keine Kontakte zu Gleichgesinnten in der Nachbarstadt gab. Der Beitritt des ersten Mitglieds aus Swinoujscie könnte so als Auftakt für eine binationale Ausrichtung der Inselfreunde gewertet werden.

Nicht zuletzt deshalb basteln die Inselfreunde an einer zweisprachigen Internet-Homepage und an ihrer Vereinssatzung, die ebenfalls ins Polnische übersetzt werden soll.

Dem neuen Vorstand gehören neben dem einstimmig gewählten Vorsitzenden Achim Schultz noch Helga Georgi, Dr. Wolfgang Abraham, Achim Haufschild und Dietmar Pühler an.

Im Anschluss an die Wahl bedankte sich Schultz für das in ihn gesetzte Vertrauen sowie im Namen der anwesenden Mitglieder bei seinem Vorgänger Gerhard Schlieter für dessen langjähriges Wirken. Für beide gab es von Seiten des Naturparkamtes, vertreten durch Frau Menge, Dankesworte und Blumen.

Darüber hinaus beschloss die Versammlung einstimmig, Gerhard Schlieter zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen und den Jahresbeitrag moderat auf 24 Euro anzuheben. Neu ist die Familienmitgliedschaft mit einem Jahresbeitrag von 30 Euro. Angekündigt hat der Vorstand ein Vereinsleitbild, das sich eng am Naturparkplan orientieren wird, sowie die kritische Auseinandersetzung mit Großprojekten.


eingereicht von : Dietmar Pühler am 20.06.2004, 20:46 Uhr


 
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