News
Polnischer Botschaftsrat referierte über deutsch-polnische Verkehrsplanungen
Auf Einladung des Usedomer Rings sprach am 24. Mai der erste Botschaftsrat an der polnischen Botschaft in Berlin, Mieczyslaw Muszynski, im Bansiner Hotel zur Post über künftige Verkehrsströme und –wege im deutsch-polnischen Grenzraum.
Muszynski, der vor seiner Berliner Tätigkeit Vizeminister für Infrastruktur war, geht unter anderem davon aus, dass in den deutschen Grenzregionen zwischen Ahlbeck und Zittau rund 200.000 Arbeitsplätze entstehen werden. Wichtig für die Entwicklung der regionalen Wirtschaft dies- und jenseits der deutsch-polnischen Grenze sei, dass etwa alle zwanzig Kilometer ein Grenzübergang entsteht. Dazu seien acht neue Straßenverbindungen zu bauen.
Für Usedom seien zwei Übergänge vorgesehen. Dabei soll nach Vorstellung des Botschaftsrats Ahlbeck nur für Pkw aus der Region und für Busse geöffnet werden. Der Fernverkehr und Lkw wiederum sollen den neu zu errichtenden Grenzübergang Garz benutzen. Wie Muszynski auf Nachfrage preis gab, ist für die Stadt Swinemünde eine feste Swinequerung per Hochbrücke oder Tunnel nach wie vor ein Thema. Die Planungen dafür sollen noch dieses Jahr anlaufen. Er rechnet mit einer Bauzeit von vier bis fünf Jahren.
Die damit verbundenen Verkehrsprobleme spielte der Botschaftsrat mit seiner Äußerung herunter, er könne sich nicht vorstellen, dass der Schwerlastverkehr über die B 110 rollen werde. Schließlich sei der Tourismus der wichtigste Wirtschaftsbereich für die Region. „Wir wollen keinen starken Pkw-Verkehr“, beschwichtigte Muszynski und meinte damit wohl den Transitverkehr.
Wem kommt da nicht das Goethe-Zitat in den Sinn: „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“? Muszynski weiß um die Befindlichkeiten beiderseits der Grenze. Drum appellierte er an beide Seiten, die Kontakte zu intensivieren und gemeinsam gegenüber der Europäischen Union für die gemeinsamen Verkehrsprojekte einzutreten, zu denen er auch die UBB-Verlängerung nach Swinemünde und Garz sowie die Wiederherstellung der Karniner Eisenbahnverbindung zählt.
Für Usedom seien zwei Übergänge vorgesehen. Dabei soll nach Vorstellung des Botschaftsrats Ahlbeck nur für Pkw aus der Region und für Busse geöffnet werden. Der Fernverkehr und Lkw wiederum sollen den neu zu errichtenden Grenzübergang Garz benutzen. Wie Muszynski auf Nachfrage preis gab, ist für die Stadt Swinemünde eine feste Swinequerung per Hochbrücke oder Tunnel nach wie vor ein Thema. Die Planungen dafür sollen noch dieses Jahr anlaufen. Er rechnet mit einer Bauzeit von vier bis fünf Jahren.
Die damit verbundenen Verkehrsprobleme spielte der Botschaftsrat mit seiner Äußerung herunter, er könne sich nicht vorstellen, dass der Schwerlastverkehr über die B 110 rollen werde. Schließlich sei der Tourismus der wichtigste Wirtschaftsbereich für die Region. „Wir wollen keinen starken Pkw-Verkehr“, beschwichtigte Muszynski und meinte damit wohl den Transitverkehr.
Wem kommt da nicht das Goethe-Zitat in den Sinn: „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“? Muszynski weiß um die Befindlichkeiten beiderseits der Grenze. Drum appellierte er an beide Seiten, die Kontakte zu intensivieren und gemeinsam gegenüber der Europäischen Union für die gemeinsamen Verkehrsprojekte einzutreten, zu denen er auch die UBB-Verlängerung nach Swinemünde und Garz sowie die Wiederherstellung der Karniner Eisenbahnverbindung zählt.