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Usedomer Ring fordert flächendeckenden Zweistundentakt im Busverkehr
Auf Einladung der Wählergemeinschaft Usedomer Ring referierten kürzlich UBB-Chef Jörgen Boße und sein Mitarbeiter Michael Mißlitz über den ÖPNV auf Usedom. Gerade die Diplomarbeit von Mißlitz zum Busverkehr im Landkreis Ostvorpommern erregte große Aufmerksamkeit.
Michael Mißlitz, seit zwei Jahren stellvertretender Leiter Betrieb der UBB, hat wie sein Chef an der TU Dresden studiert. Beide schrieben ihre Diplomarbeit über den ÖPNV auf Usedom, der eine über den schienengebundenen, der andere über den straßengebundenen Nahverkehr.
Mißlitz stellte interessante Details seiner Studie mit dem Titel „Gestaltung eines integrierten Omnibusregionalverkehrsangebotes im Einzugsbereich der UBB“ vor. Er untersuchte in der Saison 2001/2002 die Bus-Fahrgastströme im Landkreis.
Da die Schülerbeförderung den Löwenanteil im Linienbusverkehr ausmacht, bezog Mißlitz auch den Schulentwicklungsplan in seine Betrachtung ein. Dort ist ein Rückgang der Schülerzahlen um vierzig Prozent prognostiziert, so dass auch Einnahmeverluste von vierzig Prozent drohen.
Laut Mißlitz seien die Busbetreiber deshalb gezwungen, sich ein neues Kundenklientel aufzubauen bzw. Kosten einzusparen. Das größte Einsparpotenzial sieht der UBB-Mitarbeiter in flexibleren Schulzeiten. Bei einem variablen Unterrichtsbeginn zwischen 7.15 und 8.55 Uhr könnten sechs Busse eingespart werden, die nur für die Verkehrsspitzen zu Schulbeginn und –ende vorgehalten würden.
So fahre momentan morgens zur selben Zeit ein Bus von Karlshagen nach Wolgast und einer in Gegenrichtung. Bei versetzten Schulanfangszeiten reichte dafür ein Bus. Weitere Optimierungen seien möglich, wenn die Schülerbeförderung nur nach der vierten, sechsten und achten Stunde stattfänden, da hierzu kein Zusatzverkehr zum avisierten Zweistundentakt nötig sei.
Leider habe die Kreisverwaltung, die gemeinsam mit der UBB Auftraggeberin seiner Diplomarbeit war, noch keine Konsequenz aus den Untersuchungsergebnissen gezogen, so Mißlitz. Hans-Jürgen Merkle vom Usedomer Ring nannte es ein „Unding, dass ein Landkreis, der Finanzprobleme hat, zwei Jahre lang dieses Buskonzept liegen lässt, nur weil das Schulamt nicht flexibel ist.“ Er kündigte an, dass sich die Wählergemeinschaft für die Umsetzung der Studie einsetzen werde.
Mißlitz stellte interessante Details seiner Studie mit dem Titel „Gestaltung eines integrierten Omnibusregionalverkehrsangebotes im Einzugsbereich der UBB“ vor. Er untersuchte in der Saison 2001/2002 die Bus-Fahrgastströme im Landkreis.
Da die Schülerbeförderung den Löwenanteil im Linienbusverkehr ausmacht, bezog Mißlitz auch den Schulentwicklungsplan in seine Betrachtung ein. Dort ist ein Rückgang der Schülerzahlen um vierzig Prozent prognostiziert, so dass auch Einnahmeverluste von vierzig Prozent drohen.
Laut Mißlitz seien die Busbetreiber deshalb gezwungen, sich ein neues Kundenklientel aufzubauen bzw. Kosten einzusparen. Das größte Einsparpotenzial sieht der UBB-Mitarbeiter in flexibleren Schulzeiten. Bei einem variablen Unterrichtsbeginn zwischen 7.15 und 8.55 Uhr könnten sechs Busse eingespart werden, die nur für die Verkehrsspitzen zu Schulbeginn und –ende vorgehalten würden.
So fahre momentan morgens zur selben Zeit ein Bus von Karlshagen nach Wolgast und einer in Gegenrichtung. Bei versetzten Schulanfangszeiten reichte dafür ein Bus. Weitere Optimierungen seien möglich, wenn die Schülerbeförderung nur nach der vierten, sechsten und achten Stunde stattfänden, da hierzu kein Zusatzverkehr zum avisierten Zweistundentakt nötig sei.
Leider habe die Kreisverwaltung, die gemeinsam mit der UBB Auftraggeberin seiner Diplomarbeit war, noch keine Konsequenz aus den Untersuchungsergebnissen gezogen, so Mißlitz. Hans-Jürgen Merkle vom Usedomer Ring nannte es ein „Unding, dass ein Landkreis, der Finanzprobleme hat, zwei Jahre lang dieses Buskonzept liegen lässt, nur weil das Schulamt nicht flexibel ist.“ Er kündigte an, dass sich die Wählergemeinschaft für die Umsetzung der Studie einsetzen werde.