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HSV Blau-Weiß Insel Usedom am Ziel seiner Träume

Ahlbeck. Lange Zeit war der HSV Blau-Weiß Insel Usedom der einzige ungeschlagene Regionalligist in Deutschland. Die Serie endete vor zwei Wochen im Spitzenspiel gegen den DHK Flensborg. Damit war auch das Meisterschaftsrennen für den Zweiten, den HC Empor Rostock, wieder offen.
Doch damit ist es auch schon wieder vorbei. Denn einen Spieltag vor Ende der Saison steht der Meister der Regionalliga Nordost und damit der Aufsteiger in die zweite Handball-Bundesliga Nord fest. Es ist das Dream-Team von der Sonneninsel Usedom.

In einem packenden Endspiel zweier gleichwertiger Mannschaften gewann die routiniertere und glücklichere nicht nur das Spiel sondern auch die Meisterschaft. Nach dem 31:30 des HSV über Empor liegen die Warnowstädter drei Punkte hinter den Usedomern, die damit nicht mehr einzuholen sind. Das jeweils letzte Spiel der beiden Mannschaften ist folglich für den Ausgang des Titelrennens bedeutungslos geworden.

Einen weiteren Punkt hinter Rostock liegt Flensborg auf Rang Drei. Dahinter klafft eine Riesenlücke von 13 Punkten auf die nächsten Verfolger. Das unterstreicht die Dominanz der drei Erstplatzierten, die mit den gezeigten Leistungen allesamt das Zeug für die zweite Liga nachwiesen. Sehr bedauerlich, dass es nur einen Aufsteiger geben kann. Um so glücklicher dürfen sich die Fans von der Insel wähnen, dass es ihr HSV im fünften Anlauf nach einem dritten und drei zweiten Plätzen nun endlich geschafft hat.

Einen herzlichen Glückwunsch an Trainer Pawel Stefaniak, die Spieler, das Management, die medizinische Abteilung sowie an das ganze Umfeld des Vereins.


eingereicht von : Dietmar Pühler am 06.05.2004, 18:20 Uhr


 
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