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Busfahrer büffeln Sprache der Nachbarn
Mit einem grenzüberschreitenden Rendezvous-Verkehr will die in Ahlbeck ansässige Ostseebus GmbH zum Fahrplanwechsel im Mai eine neue Ära im Nahverkehr einläuten. Dabei setzt das Unternehmen gemeinsam mit dem Swinemünder Verkehrsbetrieb ZKM auf Grundkenntnisse der jeweiligen Nachbarsprache.
Mit Agnieszka Hunstiger, Dozentin an der Universität Hannover, hat Ostseebus-Chef Gerhard Löcker eine Lehrerin gefunden, die beide Sprachen und Kulturen kennt. Sie vermittelt in vier Tagen den je 17 polnischen und deutschen Busfahrern sowie sechs Mitarbeitern des Bundesgrenzschutzes und des Kurzweckverbandes „Servicepolnisch“ und „Servicedeutsch“.
Gerhard Löcker ist es ein wichtiges Anliegen, dass Fahrgäste, die den grenzüberschreitenden Verkehr nutzen, Fahrplan- und Tarifauskünfte in ihrer eigenen Landessprache erhalten können. Schließlich erwartet er künftig auch vermehrt polnische Ausflügler, die das Busangebot in Anspruch nehmen werden.
Überrascht zeigte sich Löcker über das „unterschiedliche Niveau“ bei den Sprachkenntnissen der Busfahrer: „Die Polen sind besser vorbereitet“. Denn schon jetzt sprechen viele der Swinemünder ZKM-Kollegen Deutsch. „Learning by doing“ sozusagen, denn die Fahrer haben sich die Fremdsprache bei ihrer Arbeit angeeignet.
An den ersten beiden Kurstagen wurden die polnischen und deutschen Teilnehmer getrennt unterrichtet. Außer den Grundkenntnissen der Nachbarsprache wurde die jeweils andere Kultur und das unterschiedliche Geschichtsverständnis nahegebracht. Am dritten Tag kamen die beiden Gruppen erstmals bei einem zweisprachigen Gemeinschaftsabend mit Live-Musik zusammen. Ein Rollenspiel am gestrigen Donnerstag beendete den viertägigen Schnellkurs.
„Damit sind unsere Fahrer und Servicekräfte für Europa gerüstet“, resümierte Gerhard Löcker zufrieden. Bereits beim heute beginnenden Grenzfest können diese das Erlernte einem ersten Praxistest unterziehen.
Gerhard Löcker ist es ein wichtiges Anliegen, dass Fahrgäste, die den grenzüberschreitenden Verkehr nutzen, Fahrplan- und Tarifauskünfte in ihrer eigenen Landessprache erhalten können. Schließlich erwartet er künftig auch vermehrt polnische Ausflügler, die das Busangebot in Anspruch nehmen werden.
Überrascht zeigte sich Löcker über das „unterschiedliche Niveau“ bei den Sprachkenntnissen der Busfahrer: „Die Polen sind besser vorbereitet“. Denn schon jetzt sprechen viele der Swinemünder ZKM-Kollegen Deutsch. „Learning by doing“ sozusagen, denn die Fahrer haben sich die Fremdsprache bei ihrer Arbeit angeeignet.
An den ersten beiden Kurstagen wurden die polnischen und deutschen Teilnehmer getrennt unterrichtet. Außer den Grundkenntnissen der Nachbarsprache wurde die jeweils andere Kultur und das unterschiedliche Geschichtsverständnis nahegebracht. Am dritten Tag kamen die beiden Gruppen erstmals bei einem zweisprachigen Gemeinschaftsabend mit Live-Musik zusammen. Ein Rollenspiel am gestrigen Donnerstag beendete den viertägigen Schnellkurs.
„Damit sind unsere Fahrer und Servicekräfte für Europa gerüstet“, resümierte Gerhard Löcker zufrieden. Bereits beim heute beginnenden Grenzfest können diese das Erlernte einem ersten Praxistest unterziehen.