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Schlammschlacht um die Marina ist eröffnet
Nur noch zwei Wochen sind es, bis die Ahlbecker Bevölkerung am 25. April zum Votum pro oder kontra Marina aufgerufen ist. Während die „Bürgerinitiative für ein Seebad Ahlbeck ohne Hotel-Hafen an der Außenküste“ binnen kürzester Zeit über tausend Unterstützer-Unterschriften beisammen hatte, um das Bürgerbegehren einzuleiten, lassen Bürgermeister und Investor nichts unversucht, diesen massiven Widerstand zu brechen.
Dazu scheinen den Befürwortern eines Außenhafens am Ahlbecker Strand alle Mittel recht zu sein. Denn da wird kurzerhand eine Journalistin eingestellt, um die „Image-Kampagne“ für den Bau der Marina an der Außenküste zu koordinieren. Es wird kolportiert, dass viele der seither erschienen Leserbriefe aus ihrer Feder stammen.
So heißt es beispielsweise im Leserbrief eines Fischers: „Gäste fragen uns häufig, ob wir auch Angelfahrten auf die Ostsee unternehmen. Natürlich müssen wir das verneinen. Als Trost und quasi Entschädigung für die nicht unternommene Angeltour geben wir ihnen dann ein besonders leckeres Fischbrötchen. ...“ – Als ob die Fischer bei Bedarf nicht auch jetzt schon vom Strand aus mit den Hobbyanglern in See stechen könnten. Wenn diese Nachfrage bisher so gering war, benötigt man dafür schon gar keinen Hafen.
Mit der gleichen Handschrift werden zudem ehrenwerte Bürger, die sich, ohne persönlich oder beruflich befangen zu sein, für das Allgemeinwohl einsetzen, diffamiert. Vor allem Dr. Klaus Mäder von der BI und Pfarrer Gerd Panknin bekamen dies am eigenen Leib zu spüren.
Wie immer bei solchen Planungen dienen Arbeitsplätze als K.o.-Argument. So sorgt sich ein Leserbriefschreiber um den schon seit längerem zu verfolgenden „schleichenden Stillstand und zeitweisen Rückgang der Übernachtungszahlen in Ahlbeck“, um sich dann selbst das Argument zu nehmen, wenn er sagen: „Die größeren Hotelbetriebe haben ihre Kapazitätsgrenze in der Neben- und Hauptsaison fast erreicht. Die Privatvermieter haben es kaum nötig, überregional zu werben.“ Klagen auf hohem Niveau also in Ahlbeck.
Da scheint es auch nicht zu interessieren, dass in Bansin die Übernachtungszahlen noch kräftig ansteigen. Wie sollte dies auch, schließlich müssten die Marina-Befürworter ja dann auch akzeptieren, dass Swinemünde bereits ein sofort nutzbares Hafenbecken für die Segler zur Verfügung hat.
So heißt es beispielsweise im Leserbrief eines Fischers: „Gäste fragen uns häufig, ob wir auch Angelfahrten auf die Ostsee unternehmen. Natürlich müssen wir das verneinen. Als Trost und quasi Entschädigung für die nicht unternommene Angeltour geben wir ihnen dann ein besonders leckeres Fischbrötchen. ...“ – Als ob die Fischer bei Bedarf nicht auch jetzt schon vom Strand aus mit den Hobbyanglern in See stechen könnten. Wenn diese Nachfrage bisher so gering war, benötigt man dafür schon gar keinen Hafen.
Mit der gleichen Handschrift werden zudem ehrenwerte Bürger, die sich, ohne persönlich oder beruflich befangen zu sein, für das Allgemeinwohl einsetzen, diffamiert. Vor allem Dr. Klaus Mäder von der BI und Pfarrer Gerd Panknin bekamen dies am eigenen Leib zu spüren.
Wie immer bei solchen Planungen dienen Arbeitsplätze als K.o.-Argument. So sorgt sich ein Leserbriefschreiber um den schon seit längerem zu verfolgenden „schleichenden Stillstand und zeitweisen Rückgang der Übernachtungszahlen in Ahlbeck“, um sich dann selbst das Argument zu nehmen, wenn er sagen: „Die größeren Hotelbetriebe haben ihre Kapazitätsgrenze in der Neben- und Hauptsaison fast erreicht. Die Privatvermieter haben es kaum nötig, überregional zu werben.“ Klagen auf hohem Niveau also in Ahlbeck.
Da scheint es auch nicht zu interessieren, dass in Bansin die Übernachtungszahlen noch kräftig ansteigen. Wie sollte dies auch, schließlich müssten die Marina-Befürworter ja dann auch akzeptieren, dass Swinemünde bereits ein sofort nutzbares Hafenbecken für die Segler zur Verfügung hat.