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Passionszeit im Kinderhaus Himmelschlüsselchen
Benzer Kita-Kinder sammeln Süßigkeiten in ihrer Fastenkiste
Am evangelischen Kindergarten in Benz erwacht wie überall auf Usedom das erste Grün. Krokusse und Märzenbecher, bald auch die Osterglocken, läuten unaufhaltsam den Frühling ein. Im Kirchenjahr geht damit die Passionszeit einher, die im Kinderhaus beim täglichen Morgenkreis den roten Faden bildet.
Am evangelischen Kindergarten in Benz erwacht wie überall auf Usedom das erste Grün. Krokusse und Märzenbecher, bald auch die Osterglocken, läuten unaufhaltsam den Frühling ein. Im Kirchenjahr geht damit die Passionszeit einher, die im Kinderhaus beim täglichen Morgenkreis den roten Faden bildet.
Mit dem Ende der ausgelassenen Faschingszeit begann für die Kinder von Sonnen-, Sternchen- und Regenbogengruppe die ruhigere Passionszeit. Verena Kurze, Leiterin des reformpädagogischen Kindergartens, erklärt den Kleinen, dass es im Leben wie im Jahreslauf unterschiedliche Zeiten gibt. Dies macht die Erzieherin für die Kinder leicht nachvollziehbar an der Abfolge von Baby-, Kindergarten- und Schulzeit fest.
Die nun angebrochene Zeit beschreibt sie als eine Zeit der Stille und der leisen Töne. So sei das Zwitschern eines Vogels nur zu hören, wenn die Kinder selbst mucksmäuschenstill sind und ein Schneeglöckchen bloß wahrnehmbar, wenn man sich langsam bewegt und darauf achtet. Fasten ist für die Kinder zwar tabu, doch um ihnen eine Ahnung davon zu vermitteln, wurde gemeinsam eine Fastenkiste gebastelt. Hier kann jedes Kind, das in der Fastenzeit mal auf Schokolade verzichtet, seine Süßigkeiten hineintun.
Mit der Passionszeit eng verbunden ist die Leidensgeschichte Christi. Wie dieser verurteilt wurde und am Kreuz starb, wird allerdings erst kurz vor Ostern thematisiert. Vielmehr nutzen die Erzieherinnen um Verena Kurze und Pastor Arndt Noack die jetzigen Wochen, um von Jesus Leben und Wirken zu erzählen.
Die Auferstehung Christi und das Osterfest beenden die Passions- und Fastenzeit, auch im Kindergarten. Voll Freude, wie die Jünger, die erkannten, dass Jesus lebt, werden dann auch alle Kinder nach den Feiertagen gemeinsam auf Ostereiersuche gehen. Dann heißt es auch, die Fastenkiste zu leeren und das Angesammelte gerecht untereinander aufzuteilen.
Die nun angebrochene Zeit beschreibt sie als eine Zeit der Stille und der leisen Töne. So sei das Zwitschern eines Vogels nur zu hören, wenn die Kinder selbst mucksmäuschenstill sind und ein Schneeglöckchen bloß wahrnehmbar, wenn man sich langsam bewegt und darauf achtet. Fasten ist für die Kinder zwar tabu, doch um ihnen eine Ahnung davon zu vermitteln, wurde gemeinsam eine Fastenkiste gebastelt. Hier kann jedes Kind, das in der Fastenzeit mal auf Schokolade verzichtet, seine Süßigkeiten hineintun.
Mit der Passionszeit eng verbunden ist die Leidensgeschichte Christi. Wie dieser verurteilt wurde und am Kreuz starb, wird allerdings erst kurz vor Ostern thematisiert. Vielmehr nutzen die Erzieherinnen um Verena Kurze und Pastor Arndt Noack die jetzigen Wochen, um von Jesus Leben und Wirken zu erzählen.
Die Auferstehung Christi und das Osterfest beenden die Passions- und Fastenzeit, auch im Kindergarten. Voll Freude, wie die Jünger, die erkannten, dass Jesus lebt, werden dann auch alle Kinder nach den Feiertagen gemeinsam auf Ostereiersuche gehen. Dann heißt es auch, die Fastenkiste zu leeren und das Angesammelte gerecht untereinander aufzuteilen.