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Studenten planen durchgehende Promenade von Ahlbeck nach Swinemünde

Zur Präsentation ihres Promenadenprojektes weilte Prof. Peter-Diedrich Hansen von der TU Berlin mit einem Dutzend Landschaftsarchitektur-Studenten Anfang März in Swinemünde.
Die studentischen Arbeiten befassten sich mit der Verlängerung und Ausgestaltung der Promenade (Geh- und Radweg) sowie mit Attraktionen entlang des rund drei Kilometer langen Abschnitts zwischen Ahlbeck und Swinemünde. Die Ideen reichen vom Klangwald über einen Waldspielplatz bis hin zum Grenzcafé in Strandnähe.

Dass für das Projekt „Grenzenlos Radwandern“ gleich vier Grenzübergänge nötig wären, zeigte dann aber der studentischen Phantasie ihre Grenzen auf. Dennoch hält es Dr. Wolfgang Abraham, ehemaliger Leiter des Koordinationsbüros Strukturentwicklung Usedom-Wollin für geboten, die von deutscher und polnischer Seite gewünschten Grenzübergänge in einem gemeinsamen Papier bei den Grenzkommissionen in Berlin und Warschau zu fordern.

Einen Schritt weiter ist dagegen die Stadt Swinemünde mit dem Ausbau ihrer Strandpromenade. Etwa beginnend an der Konzertmuschel soll bereits dieses Jahr mit dem Bau eines 400 Meter langen Teilstücks begonnen werden. Das Besondere daran: Die Promenade wird vor der Düne, also direkt am Strand entlang führen.

Der entsprechende Raumordnungsplan soll noch im Frühjahr rechtskräftig sein. Noch fehlt allerdings die Zustimmung der Naturschutzbehörde bei der Woiwodschaft in Stettin. Für den Abschnitt bis zur Grenze erhofft sich die Stadt dann Fördermittel aus Brüssel. Wer weiß, vielleicht wird dann die eine oder andere Idee der jungen StudentInnen realisiert.


eingereicht von : Dietmar Pühler am 06.03.2004, 10:03 Uhr


 
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