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Zukunft des Jugendferienparks Ahlbeck

Was bei der Rückschau auf zehn erfolgreiche Jahre des Jugendferienparks Ahlbeck nur ein Randthema sein sollte, beherrschte die Pressekonferenz des Berliner Landessportbundes (LSB). Was wird aus dem Kleinod im Ahlbecker Dünenwald, wenn die Marina kommt?
Sowohl Peter Hanisch, Präsident des Landessportbundes Berlin, als auch Claudia Zinke, Vorsitzende der Sportjugend Berlin, drückten ihr Verwundern darüber aus, dass man mit ihnen als Hauptbetroffene der Marina-Planungen bisher noch nicht gesprochen habe. „Wir waren all die Jahre ein verlässlicher Partner“, meinte Claudia Zinke.

In ihrer Bilanz verwiesen die Sportfunktionäre auf die achtzehn geschaffenen Arbeitsplätze in der Anlage, wovon zehn ganzjährige Dauerarbeitsplätze seien. Außerdem seien bisher runde 5 Mio. Euro investiert sowie über 45.000 Teilnehmer und 300.000 Übernachtungen gezählt worden.

Für die nächsten neun Jahre hat der LSB weitere 5,5 Mio. Euro für den qualitativen Ausbau des Jugendferienparks vorgesehen. So wolle man unter anderem ein Ergänzungsgebäude für „die dritte Jugend“ errichten, ein ganzjährig von Senioren nutzbares Gebäude am Ostende des historischen Bauensembles. „Wir wollen das Objekt wertsteigernd entwickeln.“, machte Peter Hanisch deutlich. Doch die dafür eingestellten Mittel liegen momentan auf Eis: „Denn für die eigenen Investitionen müssen wir abwägen, ob die Attraktivität der Anlage noch gegeben ist, wenn die Marina kommt.“

Allen Beteiligten sei klar, dass der direkte Strandzugang verloren ginge, wenn die Marina gebaut werden sollte. Hanisch stellte klar, dass der Landessportbund und die Sportjugend Berlin ihre Interessen in das Raumordnungsverfahren einbringen und ihre rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen werden. „Wir sind Sportler und können kämpfen.“, so der ehemalige Leistungssportler Hanisch.


eingereicht von : Dietmar Pühler am 02.03.2004, 15:50 Uhr


 
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