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Museum Peenemünde bald mit neuem High-light
Ein besonderes Kapitel des Rüstungsstandortes Peenemünde nahm die von 1937 bis 1945 betriebene Werkbahn ein.
Zehntausende Mitarbeiter und Zwangsarbeiter wurden täglich auf drei Linien von Zinnowitz über Trassenheide und Karlshagen nach Peenemünde, zum Werk West und zum Versuchsserienwerk befördert.
Das verzweigte Schienennetz im Inselnorden betrug damals über Hundert Kilometer. 1943 wurden rund 72 Kilometer davon elektrifiziert. Die Taktfolge am Knotenbahnhof Karlshagen Siedlung entsprach den Verhältnissen der Berliner S-Bahn, alle fünf Minuten fuhr dort ein Zug ein.
Heute ist nur noch die von der Usedomer Bäderbahn im Stundentakt betriebene Hauptachse von Zinnowitz nach Peenemünde erhalten. Entlang der Strecke sieht man stellenweise noch die Relikte der vergangenen Zeit, beispielsweise die 200 Meter lange Bahnsteigkante des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers Trassenheide.
Die Werkbahn Peenemünde erhielt 1942 fünfzehn neue elektrische Triebzüge, von denen nur neun den Bombenhagel vom 17. August 1943 überdauert haben.
Von diesen wenigen übrig gebliebenen Waggons stellen die beiden dem Historisch-Technischen Informationszentrum Peenemünde nun vom Nürnberger Eisenbahnmuseum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellten eine Besonderheit dar. Denn sie blieben in den vergangenen sechzig Jahren weitestgehend von Umbauten verschont.
Dennoch werden die Restauratoren, die sich nun hinter dem Turbinenhaus an die Arbeit machen können, viel zu tun haben. Gute zwei Jahre sind veranschlagt, bis ein Wagen in seiner Originalität von Besuchern bestaunt werden kann. Der zweite Waggon wird später eine Ausstellung zur Werkbahngeschichte beherbergen.
Das verzweigte Schienennetz im Inselnorden betrug damals über Hundert Kilometer. 1943 wurden rund 72 Kilometer davon elektrifiziert. Die Taktfolge am Knotenbahnhof Karlshagen Siedlung entsprach den Verhältnissen der Berliner S-Bahn, alle fünf Minuten fuhr dort ein Zug ein.
Heute ist nur noch die von der Usedomer Bäderbahn im Stundentakt betriebene Hauptachse von Zinnowitz nach Peenemünde erhalten. Entlang der Strecke sieht man stellenweise noch die Relikte der vergangenen Zeit, beispielsweise die 200 Meter lange Bahnsteigkante des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers Trassenheide.
Die Werkbahn Peenemünde erhielt 1942 fünfzehn neue elektrische Triebzüge, von denen nur neun den Bombenhagel vom 17. August 1943 überdauert haben.
Von diesen wenigen übrig gebliebenen Waggons stellen die beiden dem Historisch-Technischen Informationszentrum Peenemünde nun vom Nürnberger Eisenbahnmuseum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellten eine Besonderheit dar. Denn sie blieben in den vergangenen sechzig Jahren weitestgehend von Umbauten verschont.
Dennoch werden die Restauratoren, die sich nun hinter dem Turbinenhaus an die Arbeit machen können, viel zu tun haben. Gute zwei Jahre sind veranschlagt, bis ein Wagen in seiner Originalität von Besuchern bestaunt werden kann. Der zweite Waggon wird später eine Ausstellung zur Werkbahngeschichte beherbergen.