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Grenzkontrollen bleiben auch nach EU-Beitritt Polens bestehen
Der Insel Usedom stehen in diesem Jahr große Ereignisse bevor. Der wichtigste Termin dürfte neben den Wahlen im Juni der 1. Mai sein, vor allem für unsere Nachbarn in Swinoujscie. Denn dann gehören sie mit den Bürgern neun weiterer Beitrittsländer zur Europäischen Union.
Die Grenze wird mit dem EU-Beitritt Polens am 1. Mai zwar noch nicht wegfallen, doch zumindest einige Grenzformalitäten. Der Zoll wird sich mit diesem Tag vom Grenzübergang Ahlbeck zurückziehen und dessen Aufgaben von den nach wie vor präsenten Grenzschützern miterledigt.
Grenzkontrollen finden also weiterhin statt. Das wird sich frühestens mit Polens Beitritt zum Schengenabkommen, vermutlich 2006/2007, ändern. Ob es auch so lange dauert, bis der Schlagbaum für den motorisierten Verkehr fällt, ist im Moment noch unklar.
Die polnische Seite drängt auf eine baldige Öffnung der Grenzübergänge Ahlbeck und Garz. Doch liegt die Entscheidung über das Wann und Wie bei den Regierungen in Berlin und Warschau. Als problematisch wird auf deutscher Seite der nicht absehbare Straßenverkehr inklusive Schwerlastverkehr angesehen.
Auf keinen Fall will beispielsweise der Tourismusverband der Insel Usedom, dass sich durch den Bau einer Umgehungsstraße und weiteren Peenebrücke in Wolgast der Hauptverkehrsstrom auf der Bäderstraße (B 111) bis zur Grenze Ahlbeck ergießt. Die Touristiker wiederum favorisieren die B 110 von Anklam über die Stadt Usedom zum Grenzübergang Garz als Hauptzufahrtsstraße für die polnische Swinestadt.
Über die verkehrlichen Auswirkungen soll im übrigen ein Integriertes Verkehrsentwicklungskonzept Usedom-Wolin Aufschluss geben, das seit Dezember 2003 in Arbeit ist.
Grenzkontrollen finden also weiterhin statt. Das wird sich frühestens mit Polens Beitritt zum Schengenabkommen, vermutlich 2006/2007, ändern. Ob es auch so lange dauert, bis der Schlagbaum für den motorisierten Verkehr fällt, ist im Moment noch unklar.
Die polnische Seite drängt auf eine baldige Öffnung der Grenzübergänge Ahlbeck und Garz. Doch liegt die Entscheidung über das Wann und Wie bei den Regierungen in Berlin und Warschau. Als problematisch wird auf deutscher Seite der nicht absehbare Straßenverkehr inklusive Schwerlastverkehr angesehen.
Auf keinen Fall will beispielsweise der Tourismusverband der Insel Usedom, dass sich durch den Bau einer Umgehungsstraße und weiteren Peenebrücke in Wolgast der Hauptverkehrsstrom auf der Bäderstraße (B 111) bis zur Grenze Ahlbeck ergießt. Die Touristiker wiederum favorisieren die B 110 von Anklam über die Stadt Usedom zum Grenzübergang Garz als Hauptzufahrtsstraße für die polnische Swinestadt.
Über die verkehrlichen Auswirkungen soll im übrigen ein Integriertes Verkehrsentwicklungskonzept Usedom-Wolin Aufschluss geben, das seit Dezember 2003 in Arbeit ist.