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Kaiserbäderlinie hat sich positiv entwickelt
Bansin. Der Zweckverband der Kaiserbäder und die Ostseebus GmbH zogen dieser Tage eine positive Bilanz für die ersten beiden Betriebsjahre ihrer Kaiserbäderlinie und gaben einen Ausblick auf den Sommerfahrplan 2004.
Fuhren von Mai bis September 2001 rund 43.000 Fahrgäste mit der Kaiserbäderlinie, so waren es im gleichen Zeitraum 2003 fast 130.000 Fahrgäste zwischen Ahlbeck-Grenze und Bansin-Dorf. Eine satte Verdreifachung trotz heißem Sommer und idealem Strandwetter.
So soll das erfolgreiche Konzept weitergeführt werden, das aus einem gut merkbaren Dreißig-Minuten-Takt besteht sowie aus einer Bedienung auch in den Abendstunden, abgestimmt mit den Ankunftszeiten der Usedomer Bäderbahn (UBB).
Weitestgehend konstant bleiben werden die Fahrpreise. Lediglich der Einzelfahrschein für Erwachsene soll um 20 Cent teurer werden und künftig 1,70 Euro kosten. Mit dem Mehrpreis sollen die Mehrkosten des Abendverkehres, der erneut in der Hauptsaison (2.7.-5.9.04) angeboten wird, finanziert werden. Der Halbstundentakt wird dieses Jahr zwei Wochen länger gefahren als 2003, nämlich vom 16. Mai bis zum 2. Oktober 2004.
Dem Wunsch nach einer Anbindung von Neu-Sallenthin und Sellin an die Kaiserbäderlinie musste Ostseebus-Chef Gerhard Löcker allerdings eine Absage erteilen. „Im Moment fahren wir einen lupenreinen Halbstundentakt“, erläuterte er und stellte klar, dass alles weitere mit dem „heutigen Bedienungskonzept nicht darstellbar“ sei. Doch griff er die Anregung auf, die Bedienung der beiden Bansiner Ortsteile in den Monaten Juli und August mit einem kleinen Shuttlebus zu gewährleisten.