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Braunschweiger Unternehmer gründet Stiftung auf Usedom
Eine entscheidende Rolle kommt dabei den Grundschulen zu. Dort soll die Begabtenförderung einsetzen und die Geförderten bis zu ihrem Studienabschluss begleiten werden. Neben dieser individuellen Förderung will die Achterkerke-Stiftung auch die sozialen Kompetenzen stärken und gesellschaftliche Werte vermitteln. Dazu ist vorgesehen, dass Mentoren engagiert werden, die in Kindergärten und Schulen Erzieherinnen und Lehrer trainieren und Kinder zu Schülerschlichtern machen.
In das Stiftungsvermögen hat der Braunschweiger neben der Villa Achterkerke noch zwei Wohnungen in der Villa Kramme, die sich ebenfalls in der Heringsdorfer Kulmstraße befinden, eingebracht. Die kompletten Einnahmen aus der Ferienvermietung dieser drei Immobilien werden laut Achterkerke in die Stiftung einfließen.
Der Greifswalder Tilo Braune, der als ehemaliger Präsident des Deutschen Tourismusverbandes der Insel besonders verbunden ist, freut sich auf seine künftige Aufgabe im Kuratorium. „Als Psychiater weiß ich um den Wert sozialer Kompetenzen, um Platz in unserer Gesellschaft zu finden“, meinte er mit Blick auf das Stiftungsmotto „Chancengleichheit + soziale Kompetenz = Zukunft“. Er begrüßt auch die geplanten Aktivitäten „Schritte gegen Tritte“. „Gewaltprävention hat ja auch mit Aktionen gegen Rechts zu tun“, betonte Braune.
Heinz-Egon Achterkerke, der aus einer Arbeiterfamilie stammt, erfuhr nach eigenen Aussagen in jungen Jahren selbst die Förderung als Fußballtalent. Das was ihm damals zugute gekommen sei, wolle er heute anderen zurückgeben, sagte er zu seinen Motiven. Seine Stiftung werde deshalb auch Vereine unterstützen, die Kindern ein Zuhause bieten. Denn, „Kinder, die im Sport erfolgreich sind, sind auch in der Schule erfolgreich“, so seine eigene Erfahrung.