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Sternsinger segneten und sammelten auf Usedom

Insel Usedom. An diesem Wochenende war das Wetter das allbeherrschende Thema. Auch die Sternsinger, die sich traditionell von Heringsdorf aus auf den Weg machen, blieben nicht vom Glatteis verschont. Dennoch konnten achtzehn Kinder, als Sternträger und Heilige Drei Könige verkleidet, nach der Aussendung in der Heringsdorfer Kirche ausschwärmen, um Gottes Segen in ortsansässige Kurkliniken, Wohnungen und zum Abschluss in das Seniorenwohnheim Stella Maris zu bringen.
Pfarrerin Beate Kempf-Beyrich wies bei der Andacht in der Heringsdorfer Kirche darauf hin, dass das Sternsingen die größte Sammelaktion von Kindern für Kinder in Deutschland sei. Im vergangenen Jahr hätten so über 39. Mio. Euro an Spenden für weltweite Kinderhilfsprojekte gesammelt werden können. Die Aktion hat in Heringsdorf und in Benz nach der ersten Auszählung mehr als 1.000 Euro eingebracht, so Beate Kempf-Beyrich und Arndt Noack von den beiden Kirchengemeinden. Die Katholische Kirchengemeinde Zinnowitz indes blies die Sternsinger-Aktion kurzer Hand ab. Wegen des Glatteises verständigten sich Pfarrer Andreas Sommer und die Eltern der Sternsinger-Kinder, den Segen erst am kommenden Sonnabend von Haus zu Haus zu bringen.


eingereicht von : Dietmar Pühler am 31.01.2008, 10:39 Uhr


 
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