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Weihnachtsausstellung in Villa Irmgard erzählt
Nach „Deutsche Weihnacht. Ein Familienalbum 1900-1945“ vor zwei Jahren zeigt das Berliner Museum nun bis zum 6. Januar zeitgenössische Holzengel aus Polen, Engelstickereien der Kuna-Indianer (Panama), historische Ansichtskarten, Adventskalender und Kinderbücher, allesamt mit Engelsdarstellungen sowie Wissenswertes über Weihnachtsengel, Schutzengel, gefallene Engel, Genien, Putten und sogenannte Kewpis.
Die Schau, die von der Berliner Museumsleiterin Birgit Jochens vor sieben Jahren konzipiert wurde, umfasst rund 60 Exponate. Sie sind in fünf Themenbereiche gegliedert, denen jeweils ein Raum gewidmet ist. So beginnt die Ausstellung mit „Engel im Altertum“, führt weiter zu „Engel in der Friedhofskultur“. Den nächsten Raum nehmen die „Schutzengel“ ein, bevor „Engel in der bildenden Kunst“ vorgestellt werden und zum guten Schluss die „Weihnachtsengel“ Christi Geburt verkünden. Hier wird auch auf die enge Verwandtschaft der Engel mit dem Christkind eingegangen.
Kurdirektor Dietmar Gutsche zeigte sich „dankbar für die Initiativen aus Berlin“, denn ohne die Kooperation hätte man „nicht die Chance, solche Ausstellungen hierher zu holen“. Für seine Stellvertreterin, Dr. Karin Lehmann, habe die hohe Qualität der Ausstellung dafür gesprochen, sie auf Usedom zu zeigen.
Beide versprechen sich davon eine gute Besucherresonanz in der Villa Irmgard. In Berlin hätten sich neben Familien insbesondere sehr viele junge Frauen die Engel-Ausstellung angeschaut, berichtete Birgit Jochens. „Wir tun uns zwar alle mit der Religion schwer, finden es aber symphatisch, sich mit Engeln zu beschäftigen“, so ihre Beobachtung.