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6. Usedomer Köchepokal leidet unter Bewerbermangel
Den Sieg bei den Köchen holte sich Sandro Eisfeldt von den gastgebenden ANCON-Hotels Bansin vor Daniel Kirschke, Travel Charme-Hotel Bansin. Den dritten Platz teilten sich Christopher Kerst vom Maritim Kaiserhof Heringsdorf und Richard Boy vom Kulmeck Heringsdorf.
Bei den Servierkräften trug Thomas Meurer von der Seetel-Gruppe Ahlbeck den Sieg davon. Platz zwei belegte Barbara Kaufhold, Kaiser SPA Hotel zur Post Bansin vor den beiden Drittplatzierten Theresa Golembiowski, Parkhotel am Glienberg Zinnowitz, und Paula Gries, Kaiser SPA Hotel zur Post Bansin.
Während der VRS im Vorfeld einen Vorausscheid mit 32 Bewerbern durchführte, um die besten vierzehn als Teilnehmer für den Wettbewerb festzulegen, hatte der Köcheklub seine Not, sieben Nachwuchsköche für den Pokal zu begeistern. Nur so lässt sich erklären, dass mit Stefan Tessmer ein Kochazubi vom Restaurant Badehaus in Neubrandenburg mit von der Partie war. Thomas Thiel vom Usedomer Köcheklub, der selbst Ausbilder an der Berufsschule Ostvorpommern ist, wünscht sich deshalb mehr Unterstützung seitens der Ausbildungsbetriebe auf Usedom.
Trotz der etwas besseren Resonanz bei den angehenden Hotel- und Restaurantfachkräften blies auch VRS-Mann Hendryk Schimansky, der im Naturfreundehaus Zinnowitz arbeitet, ins selbe Horn. So hätten sich dieses Jahr zu wenige Restaurantfachkräfte beworben, mit der Konsequenz, dass es keine separaten Wertungen für Hotel- und Restaurantfachkräfte gebe. Schimansky hofft, dass sich künftig mehr Häuser am Köchepokal beteiligen, schließlich sei der Wettbewerb im Hinblick auf die baldigen Abschlussprüfungen der Lehrlinge eine gute Gelegenheit, den Leistungsstand zu überprüfen.