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Physiotherapieschule Zinnowitz genießt guten Ruf
Schule bietet praxisnahen Unterricht und Praktika in 14 Kliniken Zinnowitz. Carina, Melanie, Susanne und Ulrike haben es sich auf dem Rücken liegend bequem gemacht. Ihre Fersen ruhen auf bunten Pezzibällen. Nachdem sie zur Ruhe gekommen sind, bittet sie Jacqueline in sanftem Ton, ihre Beine mit dem Gymnastikball kreisen zu lassen.
Was die jungen Damen zeigen ist eine spezielle Wochenbettgymnastik. Allerdings sind sie nur in die Rolle frisch gebackener Mütter geschlüpft. In Wirklichkeit besuchen sie das zweite Ausbildungsjahr in der Schule für Physiotherapie Zinnowitz. Das Rollenspiel bildet den Abschluss einer Gruppenarbeit bei ihrer Lehrerin Agnes Schneider.
Die private Physiotherapieschule im Ostseebad auf Usedom ist eine Außenstelle der Berufsfachschule Greifswald gGmbH, die wiederum zur Medigreif-Unternehmensgruppe gehört. Vier erfahrene Physiotherapeuten als fest angestellte Lehrer sowie etliche Gastdozenten gehören zum Lehrkörper der kleinen Schule, in der zurzeit 61 junge Leute unterrichtet werden. Die Ausbildung der staatlich geprüften Physiotherapeuten dauert drei Jahre und ist sehr praxisnah.
Schulleiter Tobias Liesong schätzt ein, dass sich Praxis und Theorie die Waage halten. So folgen auf das rein schulische erste Jahr zwei Ausbildungsjahre, in denen sich im Vier-Wochen-Rhythmus Schulunterricht und Klinikpraktikum abwechseln. Dafür kooperiert die Schule mit vierzehn Vertragskliniken in Vorpommern, wovon allein sieben auf der Insel Usedom ansässig sind.
Die Kooperation ist ein Geschäft auf Gegenseitigkeit. „Die Kliniken wissen, dass sie kontinuierlich Praktikanten von uns haben. Die Auszubildenden wiederum profitieren von der Anleitung der Mentoren“, so Liesong. Zudem kann es sich für die Schüler auszahlen, wenn sie einen guten Eindruck hinterlassen. „Viele Partnerkliniken haben ehemalige Absolventen von uns eingestellt“, bestätigt der diplomierte Medizinpädagoge.
Darüber hinaus biete gerade das Gesundheitsland Mecklenburg-Vorpommern gute berufliche Perspektiven für den Physiotherapeuten-Nachwuchs, etwa in Krankenhäusern, Sanatorien, Reha-Kliniken, Privatpraxen, im Gesundheits- und Leistungssport sowie zunehmend im Wellness-Tourismus.
Die breit angelegte Ausbildung umfasst Fächer wie Anatomie, Physiologie, Pathologie, Trainings- und Bewegungslehre, Techniken der Krankengymnastik, Massagen sowie Elektro- und Hydrotherapie. Insgesamt kommen die Schüler auf etwa vierzig Fächer, die sie im Laufe der drei Jahre absolvieren müssen, sowie Praktika in sieben medizinischen Fachdisziplinen.
Mittlerweile existiert die Physiotherapieschule seit über elf Jahren am Standort Zinnowitz. Dennoch sei die Einrichtung in der Region zum Teil noch unbekannt, bedauert der Schulleiter. Immerhin genießt die Schule in Fachkreisen einen guten Ruf.
Das bestätigt auch Clarissa Düring aus Erfurt. Die 20-jährige Thüringerin ist deswegen vor einem halben Jahr gleich mit ihrem Pferd auf die Insel gekommen. Das steht nun im Stall des Friesenhofes in Trassenheide, wo Clarissa nebenbei als Reitlehrerin jobbt. Sie selbst wohnt mit 14 Mitschülern im Internat, direkt gegenüber der Schule. Der Unterricht mache Spaß, auch wenn die Lehrer viel verlangten. Clarissa schätzt vor allem das angenehme und persönliche Klima in der kleinen Schule.
Dort wird vor allem Wert auf selbständiges Lernen gelegt. „Wir arbeiten zunehmend mit eigenverantwortlichen Lernmethoden“, so Tobias Liesong. Die Resultate seien wesentlich besser als beim Frontalunterricht. Der hohe Anspruch des Zinnowitzer Kollegiums kommt aber auch nicht von ungefähr. Zum einen erhöhen sich die Berufschancen für die Absolventen und zum anderen sichert sich die Berufsfachschule so ihre Position im Wettbewerb mit den anderen neun Physiotherapieschulen in Mecklenburg-Vorpommern.
Zinnowitz kann neben der anerkannten Ausbildungsqualität aber auch damit punkten, dass das monatliche Schulgeld mit 180 Euro gegenüber anderen Regionen vergleichsweise moderat ist und die Ostseelage naturverbundene junge Leute anlockt. Schulleiter Liesong erhält so jährlich weit über hundert Bewerbungen aus allen Ecken der Republik auf die 24 zu vergebenden Plätze.
Zugangsvoraussetzung ist die Vollendung des 17. Lebensjahres und mindestens ein guter Realschulabschluss. Rund ein Drittel der Auszubildenden hat indes das Abitur in der Tasche. Bewerber, die die Vorgaben erfüllen, müssen sich letztendlich noch einer Aufnahmeprüfung unterziehen. Für das am 1. September 2007 beginnende nächste Schuljahr sind noch Plätze frei. Weitere Informationen bietet die Homepage: www.berufsfachschule-greifswald.de
Die private Physiotherapieschule im Ostseebad auf Usedom ist eine Außenstelle der Berufsfachschule Greifswald gGmbH, die wiederum zur Medigreif-Unternehmensgruppe gehört. Vier erfahrene Physiotherapeuten als fest angestellte Lehrer sowie etliche Gastdozenten gehören zum Lehrkörper der kleinen Schule, in der zurzeit 61 junge Leute unterrichtet werden. Die Ausbildung der staatlich geprüften Physiotherapeuten dauert drei Jahre und ist sehr praxisnah.
Schulleiter Tobias Liesong schätzt ein, dass sich Praxis und Theorie die Waage halten. So folgen auf das rein schulische erste Jahr zwei Ausbildungsjahre, in denen sich im Vier-Wochen-Rhythmus Schulunterricht und Klinikpraktikum abwechseln. Dafür kooperiert die Schule mit vierzehn Vertragskliniken in Vorpommern, wovon allein sieben auf der Insel Usedom ansässig sind.
Die Kooperation ist ein Geschäft auf Gegenseitigkeit. „Die Kliniken wissen, dass sie kontinuierlich Praktikanten von uns haben. Die Auszubildenden wiederum profitieren von der Anleitung der Mentoren“, so Liesong. Zudem kann es sich für die Schüler auszahlen, wenn sie einen guten Eindruck hinterlassen. „Viele Partnerkliniken haben ehemalige Absolventen von uns eingestellt“, bestätigt der diplomierte Medizinpädagoge.
Darüber hinaus biete gerade das Gesundheitsland Mecklenburg-Vorpommern gute berufliche Perspektiven für den Physiotherapeuten-Nachwuchs, etwa in Krankenhäusern, Sanatorien, Reha-Kliniken, Privatpraxen, im Gesundheits- und Leistungssport sowie zunehmend im Wellness-Tourismus.
Die breit angelegte Ausbildung umfasst Fächer wie Anatomie, Physiologie, Pathologie, Trainings- und Bewegungslehre, Techniken der Krankengymnastik, Massagen sowie Elektro- und Hydrotherapie. Insgesamt kommen die Schüler auf etwa vierzig Fächer, die sie im Laufe der drei Jahre absolvieren müssen, sowie Praktika in sieben medizinischen Fachdisziplinen.
Mittlerweile existiert die Physiotherapieschule seit über elf Jahren am Standort Zinnowitz. Dennoch sei die Einrichtung in der Region zum Teil noch unbekannt, bedauert der Schulleiter. Immerhin genießt die Schule in Fachkreisen einen guten Ruf.
Das bestätigt auch Clarissa Düring aus Erfurt. Die 20-jährige Thüringerin ist deswegen vor einem halben Jahr gleich mit ihrem Pferd auf die Insel gekommen. Das steht nun im Stall des Friesenhofes in Trassenheide, wo Clarissa nebenbei als Reitlehrerin jobbt. Sie selbst wohnt mit 14 Mitschülern im Internat, direkt gegenüber der Schule. Der Unterricht mache Spaß, auch wenn die Lehrer viel verlangten. Clarissa schätzt vor allem das angenehme und persönliche Klima in der kleinen Schule.
Dort wird vor allem Wert auf selbständiges Lernen gelegt. „Wir arbeiten zunehmend mit eigenverantwortlichen Lernmethoden“, so Tobias Liesong. Die Resultate seien wesentlich besser als beim Frontalunterricht. Der hohe Anspruch des Zinnowitzer Kollegiums kommt aber auch nicht von ungefähr. Zum einen erhöhen sich die Berufschancen für die Absolventen und zum anderen sichert sich die Berufsfachschule so ihre Position im Wettbewerb mit den anderen neun Physiotherapieschulen in Mecklenburg-Vorpommern.
Zinnowitz kann neben der anerkannten Ausbildungsqualität aber auch damit punkten, dass das monatliche Schulgeld mit 180 Euro gegenüber anderen Regionen vergleichsweise moderat ist und die Ostseelage naturverbundene junge Leute anlockt. Schulleiter Liesong erhält so jährlich weit über hundert Bewerbungen aus allen Ecken der Republik auf die 24 zu vergebenden Plätze.
Zugangsvoraussetzung ist die Vollendung des 17. Lebensjahres und mindestens ein guter Realschulabschluss. Rund ein Drittel der Auszubildenden hat indes das Abitur in der Tasche. Bewerber, die die Vorgaben erfüllen, müssen sich letztendlich noch einer Aufnahmeprüfung unterziehen. Für das am 1. September 2007 beginnende nächste Schuljahr sind noch Plätze frei. Weitere Informationen bietet die Homepage: www.berufsfachschule-greifswald.de