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400 Euro für die Bansiner Orgel eingespielt
Esther Oelsner gab Benefizkonzert zur Orgelsanierung
Bansin. „Es war die Idee unserer Organistin“, lobte Pfarrer Peter Nieber die Initiative von Esther Oelsner, ein Benefizkonzert zur Sanierung der Bansiner Kirchenorgel zu geben. So lockte sie kürzlich mit einem anspruchsvollen Programm, das Werke von Bach, Beethoven, Skrjabin, Messiaen, Ravel und Liszt beinhaltete, immerhin gut 60 Musikinteressierte in das Bansiner Gotteshaus.
Bansin. „Es war die Idee unserer Organistin“, lobte Pfarrer Peter Nieber die Initiative von Esther Oelsner, ein Benefizkonzert zur Sanierung der Bansiner Kirchenorgel zu geben. So lockte sie kürzlich mit einem anspruchsvollen Programm, das Werke von Bach, Beethoven, Skrjabin, Messiaen, Ravel und Liszt beinhaltete, immerhin gut 60 Musikinteressierte in das Bansiner Gotteshaus.
Esther Oelsner, in Bansin aufgewachsen, studierte in Greifswald Kirchenmusik. Zur Zeit absolviert sie ihr Zweitstudium in Magdeburg. Im Februar wird sie dort ihre Prüfung im Fach Musikpädagogik ablegen. Dazu gehört auch ein kleines Konzert, dessen Generalprobe jetzt in der Bansiner Kirche zu hören war.
Damit hat die junge Frau zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. So ist ihr die Prüfungs-Vorpremiere bestens gelungen, auch wenn der betagte Flügel seine leichte Verstimmung nicht verbergen konnte. Zudem konnte die Musikerin, die bereits seit zehn Jahren in Bansin die Orgel spielt, knapp 400 Euro für die Orgelsanierung einspielen.
Pfarrer Peter Nieber erklärte den Konzertbesuchern, dass die Orgel der Bansiner Kirche weit älter ist als das Gotteshaus selbst. Die Bansiner Waldkirche ist mit 67 Jahren die jüngste evangelische Kirche auf Usedom. Die Orgel wiederum hat etwas mehr als hundert Jahre auf dem Buckel. Ursprünglich war die Walker-Orgel in einer Hamburger Schulaula zuhause. Mit Fertigstellung der Bansiner Kirche wurde sie dorthin transferiert. Dazu musste sie umgebaut werden, damit sie in die niedrige Empore des neuen Kirchenraumes passte.
Außerdem seien damals die Register, dem Zeitgeist im Dritten Reich entsprechend, gedämpft worden, so Nieber. Nach dem Konzert gewährte er einen Einblick in die pneumatische Orgel aus der Zeit der Romantik. Dort sorgen Hunderte kleine mit Leder überzogene Luftblasebälgchen für den nötigen Druck unter den Orgelpfeifen. „Seit zehn Jahren behelfen wir uns mit Reparaturen“, so Nieber, der nun die Zeit gekommen sieht, eine Komplettsanierung durchzuführen. Denn es sei nicht mehr möglich, Konzerte auf der Orgel zu geben.
Für die Sanierung sind gut 45.000 Euro veranschlagt. Sollte das kostbare Instrument auf seinen Ursprungsklang zurückgebaut werden, müssten gar 70.000 Euro aufgebracht werden, schätzt Nieber ein. Doch zunächst wolle man den ersten Schritt machen. Für die Grundsanierung hat die Gemeinde Seebad Heringsdorf bereits 3.000 Euro zugesagt, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ca. 20.000 Euro. Die Gemeindemitglieder werden zudem rund 5.000 Euro Kirchgeld zweckgebunden beisteuern. Auch von der Landeskirche hofft Nieber, 10.000 Euro zu bekommen.
Sollte der Rest rasch durch Spenden aufgebracht werden, könnte bereits im Frühjahr mit der Sanierung begonnen werden und Esther Oelsner wieder zwei Fliegen mit einer Klatsche erledigen. Denn das Dankeschön-Konzert auf der runderneuerten Orgel könnte dann auch gleichzeitig ein Benefizkonzert zur Anschaffung eines neuen Flügels sein.
Unter dem Stichwort „Orgelsanierung“ ist es möglich, der Kirchengemeinde Bansin Spenden auf das Konto 332000397 bei der Sparkasse Vorpommern (BLZ: 15050500) zukommen zu lassen. Weitere Infos: www.kirche-bansin.de
Damit hat die junge Frau zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. So ist ihr die Prüfungs-Vorpremiere bestens gelungen, auch wenn der betagte Flügel seine leichte Verstimmung nicht verbergen konnte. Zudem konnte die Musikerin, die bereits seit zehn Jahren in Bansin die Orgel spielt, knapp 400 Euro für die Orgelsanierung einspielen.
Pfarrer Peter Nieber erklärte den Konzertbesuchern, dass die Orgel der Bansiner Kirche weit älter ist als das Gotteshaus selbst. Die Bansiner Waldkirche ist mit 67 Jahren die jüngste evangelische Kirche auf Usedom. Die Orgel wiederum hat etwas mehr als hundert Jahre auf dem Buckel. Ursprünglich war die Walker-Orgel in einer Hamburger Schulaula zuhause. Mit Fertigstellung der Bansiner Kirche wurde sie dorthin transferiert. Dazu musste sie umgebaut werden, damit sie in die niedrige Empore des neuen Kirchenraumes passte.
Außerdem seien damals die Register, dem Zeitgeist im Dritten Reich entsprechend, gedämpft worden, so Nieber. Nach dem Konzert gewährte er einen Einblick in die pneumatische Orgel aus der Zeit der Romantik. Dort sorgen Hunderte kleine mit Leder überzogene Luftblasebälgchen für den nötigen Druck unter den Orgelpfeifen. „Seit zehn Jahren behelfen wir uns mit Reparaturen“, so Nieber, der nun die Zeit gekommen sieht, eine Komplettsanierung durchzuführen. Denn es sei nicht mehr möglich, Konzerte auf der Orgel zu geben.
Für die Sanierung sind gut 45.000 Euro veranschlagt. Sollte das kostbare Instrument auf seinen Ursprungsklang zurückgebaut werden, müssten gar 70.000 Euro aufgebracht werden, schätzt Nieber ein. Doch zunächst wolle man den ersten Schritt machen. Für die Grundsanierung hat die Gemeinde Seebad Heringsdorf bereits 3.000 Euro zugesagt, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ca. 20.000 Euro. Die Gemeindemitglieder werden zudem rund 5.000 Euro Kirchgeld zweckgebunden beisteuern. Auch von der Landeskirche hofft Nieber, 10.000 Euro zu bekommen.
Sollte der Rest rasch durch Spenden aufgebracht werden, könnte bereits im Frühjahr mit der Sanierung begonnen werden und Esther Oelsner wieder zwei Fliegen mit einer Klatsche erledigen. Denn das Dankeschön-Konzert auf der runderneuerten Orgel könnte dann auch gleichzeitig ein Benefizkonzert zur Anschaffung eines neuen Flügels sein.
Unter dem Stichwort „Orgelsanierung“ ist es möglich, der Kirchengemeinde Bansin Spenden auf das Konto 332000397 bei der Sparkasse Vorpommern (BLZ: 15050500) zukommen zu lassen. Weitere Infos: www.kirche-bansin.de