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Profil schärfen durch unverwechselbare Angebote
Tourismuskonzept gibt Empfehlungen zur Entwicklung des Insel-Tourismus
Insel Usedom. Weg von der Sonneninsel und hin zur Wellness-Insel? Diese Frage wurde hitzig diskutiert bei der Entwicklung des „Tourismuskonzeptes 2015“. Doch eine Abkehr vom Sonnenattribut wäre zu kurz gegriffen, wenn auch die Empfehlung der Autoren der Studie, Prof. Edgar Kreilkamp und Andreas Lorenz von Project M, in diese Richtung geht.
Insel Usedom. Weg von der Sonneninsel und hin zur Wellness-Insel? Diese Frage wurde hitzig diskutiert bei der Entwicklung des „Tourismuskonzeptes 2015“. Doch eine Abkehr vom Sonnenattribut wäre zu kurz gegriffen, wenn auch die Empfehlung der Autoren der Studie, Prof. Edgar Kreilkamp und Andreas Lorenz von Project M, in diese Richtung geht.
Ein Jahr lang haben die beiden Tourismusexperten in acht Workshops mit 227 Teilnehmern sowie in zahlreichen Interviews Schwachstellen und Anregungen zusammengetragen, die Anfang des nächsten Jahres in einem umfassenden Abschlussbericht vorliegen werden.
Der Vorsitzende des Tourismusverbandes, Gerd Schulz, bewertete die Studie beim jüngsten Tourismustag so: „Wir verfügen dann über eine umfassende Analyse und eine detaillierte Aufgabenstellung für eine nachhaltige Tourismusentwicklung auf der Insel Usedom im vor uns liegenden Jahrzehnt.“
Richtungsweisend soll das Konzept sein. Dazu sei es aber auch nötig, dass alle, die für die Entwicklung des Tourismus auf der Insel Verantwortung tragen, an der Umsetzung mitwirken. Eine zentrale Rolle schreibt Schulz hierbei dem Inselbeirat zu. Nach der Beratung des Tourismuskonzeptes in den entsprechenden Gremien denkt Schulz schon einen Schritt weiter. Im Sommer 2007 sollen in einem weiteren Workshop die Ideen und Vorschläge in einem Maßnahmenkatalog gebündelt werden.
Ihm gehe es darum, dass das Konzept umgesetzt und nicht zerredet werde, mahnte Schulz an.
Prof. Edgar Kreilkamp und Andreas Lorenz haben basierend auf einer fünfzehn Punkte umfassenden Schwachstellenanalyse folgende Schlussfolgerungen gezogen: Usedom muss Profil gewinnen, die Marktführerschaft bei den Themen „Wellness“ und „Medical Wellness“ anstreben und sich als Urlaubsziel für alle Jahreszeiten einen Namen machen.
Auf einen kurzen Nenner gebracht: Sie empfehlen eine Profilierung der Marke Usedom durch Strand, Natur, Kultur und Wellness. Dabei gelte es herauszuarbeiten, dass der Strand mehr ist als ein Ort zum Baden, nämlich ein ganzjähriger Erlebnisraum. Zudem solle damit geworben werden, dass Usedom den schönsten und längsten Strand Deutschlands habe.
Mit den Profil gebenden Themen geht es den Autoren hauptsächlich darum, die Hauptsaison zu stabilisieren und die Nebensaison zu stärken. So wurde vorgeschlagen, als Pendant zum herausragenden Kulturereignis im Herbst, dem Usedomer Musikfestival, auch im Frühjahr ein musikalisches Event (Frühlingserwachen auf Usedom) zu platzieren.
Gleichzeitig sollen die Profilthemen durch Leuchtturmprojekte untermauert werden. Zu denen zählt Kreilkamp ein „Usedom-Haus“ als Welcome-Center mit Naturerlebnisausstellung, den Ausbau von Peenemünde zu einem Museumsstandort internationalen Ranges, die Etablierung eines jährlichen deutschlandweiten Wellness-Kongresses und eine stärkere Inszenierung des Strandes.
Darüber hinaus empfehlen Kreilkamp und Lorenz, weiter das Ziel „Eine Insel – eine Stadt“ zu verfolgen. Nur wenn dadurch die organisatorischen Probleme gelöst werden, könnten die wichtigsten Maßnahmen auf den Weg gebracht werden. Neben den genannten Leuchttürmen gelte es aber auch, den Naturtourismus im Achterland zu entwickeln und Schlechtwetterangebote wie eine Spielscheune zu schaffen.
Letztendlich geht es also doch weniger darum, ob Usedom nun als Sonneninsel oder Wellness-Insel um die Gäste wirbt. Vielmehr sind Anstrengungen auf vielen Feldern nötig, damit Urlauber immer wieder gerne nach Usedom kommen. Für die einen wird sie dann Familien-Insel sein, für andere Kulturinsel und für die Nächsten Naturparkinsel.
Der Vorsitzende des Tourismusverbandes, Gerd Schulz, bewertete die Studie beim jüngsten Tourismustag so: „Wir verfügen dann über eine umfassende Analyse und eine detaillierte Aufgabenstellung für eine nachhaltige Tourismusentwicklung auf der Insel Usedom im vor uns liegenden Jahrzehnt.“
Richtungsweisend soll das Konzept sein. Dazu sei es aber auch nötig, dass alle, die für die Entwicklung des Tourismus auf der Insel Verantwortung tragen, an der Umsetzung mitwirken. Eine zentrale Rolle schreibt Schulz hierbei dem Inselbeirat zu. Nach der Beratung des Tourismuskonzeptes in den entsprechenden Gremien denkt Schulz schon einen Schritt weiter. Im Sommer 2007 sollen in einem weiteren Workshop die Ideen und Vorschläge in einem Maßnahmenkatalog gebündelt werden.
Ihm gehe es darum, dass das Konzept umgesetzt und nicht zerredet werde, mahnte Schulz an.
Prof. Edgar Kreilkamp und Andreas Lorenz haben basierend auf einer fünfzehn Punkte umfassenden Schwachstellenanalyse folgende Schlussfolgerungen gezogen: Usedom muss Profil gewinnen, die Marktführerschaft bei den Themen „Wellness“ und „Medical Wellness“ anstreben und sich als Urlaubsziel für alle Jahreszeiten einen Namen machen.
Auf einen kurzen Nenner gebracht: Sie empfehlen eine Profilierung der Marke Usedom durch Strand, Natur, Kultur und Wellness. Dabei gelte es herauszuarbeiten, dass der Strand mehr ist als ein Ort zum Baden, nämlich ein ganzjähriger Erlebnisraum. Zudem solle damit geworben werden, dass Usedom den schönsten und längsten Strand Deutschlands habe.
Mit den Profil gebenden Themen geht es den Autoren hauptsächlich darum, die Hauptsaison zu stabilisieren und die Nebensaison zu stärken. So wurde vorgeschlagen, als Pendant zum herausragenden Kulturereignis im Herbst, dem Usedomer Musikfestival, auch im Frühjahr ein musikalisches Event (Frühlingserwachen auf Usedom) zu platzieren.
Gleichzeitig sollen die Profilthemen durch Leuchtturmprojekte untermauert werden. Zu denen zählt Kreilkamp ein „Usedom-Haus“ als Welcome-Center mit Naturerlebnisausstellung, den Ausbau von Peenemünde zu einem Museumsstandort internationalen Ranges, die Etablierung eines jährlichen deutschlandweiten Wellness-Kongresses und eine stärkere Inszenierung des Strandes.
Darüber hinaus empfehlen Kreilkamp und Lorenz, weiter das Ziel „Eine Insel – eine Stadt“ zu verfolgen. Nur wenn dadurch die organisatorischen Probleme gelöst werden, könnten die wichtigsten Maßnahmen auf den Weg gebracht werden. Neben den genannten Leuchttürmen gelte es aber auch, den Naturtourismus im Achterland zu entwickeln und Schlechtwetterangebote wie eine Spielscheune zu schaffen.
Letztendlich geht es also doch weniger darum, ob Usedom nun als Sonneninsel oder Wellness-Insel um die Gäste wirbt. Vielmehr sind Anstrengungen auf vielen Feldern nötig, damit Urlauber immer wieder gerne nach Usedom kommen. Für die einen wird sie dann Familien-Insel sein, für andere Kulturinsel und für die Nächsten Naturparkinsel.