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Usedom will zur ersten Wellness-Adresse in Deutschland werden
Workshop beschäftigte sich mit den Chancen von Medical Wellness
Insel Usedom. Die Sonneninsel Usedom sieht sich im Wettbewerb der Wellness-Regionen ganz vorn. Denn zum zweiten Mal nach 2004 stellt sie mit 17 Hotels ein Drittel aller vom Deutschen Wellness Verband (DWV) zertifizierten Häuser in Mecklenburg-Vorpommern.
Insel Usedom. Die Sonneninsel Usedom sieht sich im Wettbewerb der Wellness-Regionen ganz vorn. Denn zum zweiten Mal nach 2004 stellt sie mit 17 Hotels ein Drittel aller vom Deutschen Wellness Verband (DWV) zertifizierten Häuser in Mecklenburg-Vorpommern.
Der Tourismusverband Insel Usedom (TVIU) schätzt gar ein, dass es in Deutschland keinen vergleichbaren Hotelstandort gibt, „wo so konzentriert Wellness in höchster Qualität angeboten wird“. TVIU-Chef Gerd Schulz, selbst Betreiber des Wellness-Hotels Strandrose in Kölpinsee, nennt dafür mehrere Gründe. Zum einen sei Usedom für sein mildes Reizklima bekannt, das etwa bei „Klimawanderungen“, aber auch beim Nordic Walking am Strand, genutzt wird.
Natur, Kunst und Kultur, Wasser, Wind und Wellen sind das große Plus für die Wellness-Aktivitäten auf der östlichsten deutschen Insel. Als wesentlichen Erfolgsfaktor sieht Schulz das partnerschaftliche Miteinander der Hotels. So kooperieren 16 Häuser als „Usedomer Wellnesshotels“. Mit ihnen zusammen will der TVIU Usedom nun zur „Wellnessinsel Deutschlands“ machen.
Dazu sollen neben der geprüften hohen Qualität der Hotels auch die Anstrengungen bei der Entwicklung des Wellness-Marktes beitragen. Aus dem im Rahmen der diesjährigen 2. Usedomer Wellness-Tage durchgeführten Workshop soll schon nächstes Jahr ein bundesweit beachteter Wellness-Kongress werden. Dann wird sicherlich die aktuelle Diskussion „Was will, was kann, was darf Medical Wellness?“ mit noch mehr Experten weitergeführt.
Unter den rund 50 Teilnehmern des kürzlich durchgeführten Workshops bestand Einigkeit darüber, dass Medical Wellness ein Zukunftsmarkt ist. Insbesondere für die Insel Usedom, wo bereits viele Kurkliniken ansässig sind. Unterschiedliche Meinungen gab es hingegen zur Ausgestaltung von Medical Wellness-Angeboten.
Während sich Hotelliers wie Gerhard Gühler vom „Kaiser-Spa Hotel Zur Post“ in Bansin und Gerd Schulz nicht vorstellen konnten, dass ein Medical Wellness-Hotel aus betriebswirtschaftlicher Sicht einen eigenen Arzt beschäftigen kann, sah das der Mediziner Dr. Alex Witasek vom artepuri-Gesundheitszentrum im Binzer Hotel meerSinn anders. Schließlich arbeitet er mit einem guten Dutzend Fachkräften in der medizinischen Abteilung des Rügener Hotels zusammen.
Lutz Hertel vom Deutschen Wellness Verband schloss sich dieser Auffassung an, auch wenn es am Ende nur ein oder zwei Medical Wellness-Hotels auf Usedom geben sollte. Für ihn steht vielmehr die Frage im Vordergrund, welche medizinische Leistung in einem Hotel angeboten werden soll und darf. Sein Verband werde sich auch an der Entwicklung von Qualitätsstandards für Medical Wellness-Hotels beteiligen.
Dass man die Chance in diesem Sektor nicht ungenutzt verstreichen lassen will, machte Usedoms Tourismuschef Schulz deutlich. Schließlich sei der Wille da und zum anderen verfüge die Insel über mehrere leistungsfähige Kurkliniken und hervorragende Mediziner mit exzellenten Erfahrungen auf dem Gebiet der Präventivmedizin. Jetzt soll ein Projekt die Grundlagen schaffen, um Medical Wellness auf Usedom voranzubringen.
Natur, Kunst und Kultur, Wasser, Wind und Wellen sind das große Plus für die Wellness-Aktivitäten auf der östlichsten deutschen Insel. Als wesentlichen Erfolgsfaktor sieht Schulz das partnerschaftliche Miteinander der Hotels. So kooperieren 16 Häuser als „Usedomer Wellnesshotels“. Mit ihnen zusammen will der TVIU Usedom nun zur „Wellnessinsel Deutschlands“ machen.
Dazu sollen neben der geprüften hohen Qualität der Hotels auch die Anstrengungen bei der Entwicklung des Wellness-Marktes beitragen. Aus dem im Rahmen der diesjährigen 2. Usedomer Wellness-Tage durchgeführten Workshop soll schon nächstes Jahr ein bundesweit beachteter Wellness-Kongress werden. Dann wird sicherlich die aktuelle Diskussion „Was will, was kann, was darf Medical Wellness?“ mit noch mehr Experten weitergeführt.
Unter den rund 50 Teilnehmern des kürzlich durchgeführten Workshops bestand Einigkeit darüber, dass Medical Wellness ein Zukunftsmarkt ist. Insbesondere für die Insel Usedom, wo bereits viele Kurkliniken ansässig sind. Unterschiedliche Meinungen gab es hingegen zur Ausgestaltung von Medical Wellness-Angeboten.
Während sich Hotelliers wie Gerhard Gühler vom „Kaiser-Spa Hotel Zur Post“ in Bansin und Gerd Schulz nicht vorstellen konnten, dass ein Medical Wellness-Hotel aus betriebswirtschaftlicher Sicht einen eigenen Arzt beschäftigen kann, sah das der Mediziner Dr. Alex Witasek vom artepuri-Gesundheitszentrum im Binzer Hotel meerSinn anders. Schließlich arbeitet er mit einem guten Dutzend Fachkräften in der medizinischen Abteilung des Rügener Hotels zusammen.
Lutz Hertel vom Deutschen Wellness Verband schloss sich dieser Auffassung an, auch wenn es am Ende nur ein oder zwei Medical Wellness-Hotels auf Usedom geben sollte. Für ihn steht vielmehr die Frage im Vordergrund, welche medizinische Leistung in einem Hotel angeboten werden soll und darf. Sein Verband werde sich auch an der Entwicklung von Qualitätsstandards für Medical Wellness-Hotels beteiligen.
Dass man die Chance in diesem Sektor nicht ungenutzt verstreichen lassen will, machte Usedoms Tourismuschef Schulz deutlich. Schließlich sei der Wille da und zum anderen verfüge die Insel über mehrere leistungsfähige Kurkliniken und hervorragende Mediziner mit exzellenten Erfahrungen auf dem Gebiet der Präventivmedizin. Jetzt soll ein Projekt die Grundlagen schaffen, um Medical Wellness auf Usedom voranzubringen.