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"Wir müssen als Volksbund Flagge zeigen"
Neonazis Zugang zur Gedenkstätte verwehrt
Kamminke. Unter Teilnahme vieler Vertreter des öffentlichen Lebens aus der Kommunalpolitik, den Kirchen, Verbänden und des Tourismus feierte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. seine diesjährige Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag auf dem Golm. Rund 200 überwiegend ältere Menschen waren dem Aufruf des Volksbundes gefolgt und zur größten Kriegsgräbergedenkstätte des Landes gekommen.
Kamminke. Unter Teilnahme vieler Vertreter des öffentlichen Lebens aus der Kommunalpolitik, den Kirchen, Verbänden und des Tourismus feierte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. seine diesjährige Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag auf dem Golm. Rund 200 überwiegend ältere Menschen waren dem Aufruf des Volksbundes gefolgt und zur größten Kriegsgräbergedenkstätte des Landes gekommen.
Dort begrüßte der Ex-Landrat und Kreisvorsitzende des Volksbundes, Herbert Kautz, unter anderem Ex-Innenminister Gottfried Timm als Volksbund-Landesvorsitzenden von Mecklenburg-Vorpommern.
Die Hauptrede war Kreistagspräsident und MdL Matthias Lietz (CDU) vorbehalten, der aus dem Gedenken an die Kriegstoten die Verantwortung ableitete, sich „mit ganzer Kraft für den Frieden einzusetzen“. Der Volkstrauertag mahne auch, „wohin Vorurteile, Verblendung und Gleichgültigkeit führen können“. Lietz forderte deshalb, dass die „Friedenserziehung im Elternhaus beginnen und in der Schule fortgeführt werden“ müsse. So freue er sich über die vielen deutsch-polnischen Schulprojekte, die dazu beitragen würden, „dass die Vorbehalte gegenüber unserem Land“ aufgehoben werden.
Mit Sorge betrachte er hingegen das „Erstarken der NPD, die in den Landtag eingezogen ist.“ Diese Worte vernahmen auch die beiden gewählten NPD-Landtagsabgeordneten. Ihr Mandat ermöglichte es ihnen zur Bestürzung der Trauergäste, an der Gedenkveranstaltung auf dem Golm teilzunehmen.
Doch der Leiter der Jugendbegegnungsstätte Golm, Dr. Nils Köhler, konnte ihnen den Zutritt zum Golm nicht verwehren. Gegenüber den 150 braunen Gesinnungsgenossen aus ganz Vorpommern, die am Vormittag die Gedenkstätte mit Kränzen betreten wollten, machte er allerdings mit Polizeischutz von seinem Hausrecht Gebrauch.
Die Neonazis wichen deshalb mit ihren Kränzen nach Garz aus, wo sie am Mahnmal vor der Kirche ihre Kränze mit braunen Parolen niederlegten. Für Dr. Nils Köhler war es wichtig, sich den Rechtsextremisten entgegenzustellen. „Wir müssen als Volksbund Flagge zeigen und dürfen nicht zurückweichen“, erklärte er im Anschluss an die Veranstaltung.
Die Hauptrede war Kreistagspräsident und MdL Matthias Lietz (CDU) vorbehalten, der aus dem Gedenken an die Kriegstoten die Verantwortung ableitete, sich „mit ganzer Kraft für den Frieden einzusetzen“. Der Volkstrauertag mahne auch, „wohin Vorurteile, Verblendung und Gleichgültigkeit führen können“. Lietz forderte deshalb, dass die „Friedenserziehung im Elternhaus beginnen und in der Schule fortgeführt werden“ müsse. So freue er sich über die vielen deutsch-polnischen Schulprojekte, die dazu beitragen würden, „dass die Vorbehalte gegenüber unserem Land“ aufgehoben werden.
Mit Sorge betrachte er hingegen das „Erstarken der NPD, die in den Landtag eingezogen ist.“ Diese Worte vernahmen auch die beiden gewählten NPD-Landtagsabgeordneten. Ihr Mandat ermöglichte es ihnen zur Bestürzung der Trauergäste, an der Gedenkveranstaltung auf dem Golm teilzunehmen.
Doch der Leiter der Jugendbegegnungsstätte Golm, Dr. Nils Köhler, konnte ihnen den Zutritt zum Golm nicht verwehren. Gegenüber den 150 braunen Gesinnungsgenossen aus ganz Vorpommern, die am Vormittag die Gedenkstätte mit Kränzen betreten wollten, machte er allerdings mit Polizeischutz von seinem Hausrecht Gebrauch.
Die Neonazis wichen deshalb mit ihren Kränzen nach Garz aus, wo sie am Mahnmal vor der Kirche ihre Kränze mit braunen Parolen niederlegten. Für Dr. Nils Köhler war es wichtig, sich den Rechtsextremisten entgegenzustellen. „Wir müssen als Volksbund Flagge zeigen und dürfen nicht zurückweichen“, erklärte er im Anschluss an die Veranstaltung.