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Königin Silvia von Schweden in Ahlbeck und Peenemünde
Krönender Abschluss des 13. Usedomer Musikfestival mit Benefizkonzert
Ahlbeck. Im Fünf-Sterne-Hotel „Ahlbecker Hof“ ist der rote Teppich auf der Eingangstreppe obligatorisch. Gestern hatte der Läufer aber auch protokollarisch seine Berechtigung, denn höchster Besuch hatte sich im Nobelhotel angemeldet. Mit Königin Silvia von Schweden kam eine strahlende Vertreterin des europäischen Hochadels auf die Insel Usedom.
Ahlbeck. Im Fünf-Sterne-Hotel „Ahlbecker Hof“ ist der rote Teppich auf der Eingangstreppe obligatorisch. Gestern hatte der Läufer aber auch protokollarisch seine Berechtigung, denn höchster Besuch hatte sich im Nobelhotel angemeldet. Mit Königin Silvia von Schweden kam eine strahlende Vertreterin des europäischen Hochadels auf die Insel Usedom.
Im Kaminzimmer des Ahlbecker Hofes warteten schon ganz aufgeregt ausgewählte Schülerinnen und Schüler von der Regionalschule Ückeritz und dem Maxim-Gorki-Gymnasium (MGG) Heringsdorf. Die Klasse 6.2 des MGG hatte eine Bilderkette mit Motiven von der Insel gemalt, die Leah Nieber, Sarah Schneider und Clemens Netzer der Königin erläuterten. Clemens erntete für seine Namensherleitung für die Insel „Oh so dumm“ dann auch ein herzhaftes Lachen Silvias. Cindy Behnke, die in Ückeritz die 7. Klasse besucht, überreichte der Königin ein Aquarell mit dem Hafen von Lüttenort. Ihre Klassenkameradin Mareike Biedenweg wiederum stiftete ein Bild von ihrer Lieblingsstelle am Achterwasser bei Ückeritz für die königliche Bildersammlung.
Zuvor schritt Königin Silvia an der Seite von Festival-Intendant Thomas Hummel zum Strand, wo sie vom Bürgermeister, Kurdirektor, Gemeindevertretervorsteher und Tourismusverbandschef begrüßt wurde. Vor der Kulisse der historischen Ahlbecker Seebrücke ließ sich ihre königliche Hoheit mit Kindern und Jugendlichen von der Insel ablichten. Di hielten einen Scheck in die Kameras, den das Usedomer Musikfestival für die World Childhood Foundation gestiftet hatte.
Anlass für die Usedom-Stipvisite der in Heidelberg als Silvia Sommerlath geborenen Schweden-Königin war der Besuch des Abschlusskonzertes des 13. Usedomer Musikfestivals. Das Festivalmotto lautete schließlich „Usedom wird schwedisch“, was sich darauf bezog, dass die Insel von 1648 bis 1720 zur schwedischen Krone gehörte. Die musikalische Schwedenzeit endete allerdings gestern auch schon wieder nach nur drei Wochen.
Den krönenden Abschluss des Festivals bildete das Benefizkonzert zu Gunsten der World Childhood Foundation im Kraftwerk des Museums Peenemünde. Die 1999 von Königin Silvia gegründete Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, ausgebeuteten und missbrauchten Kindern weltweit zu helfen.
Das Abschlusskonzert besuchten dem hohen Gast angemessen viele Persönlichkeiten mit Rang und Namen, unter ihnen der Schirmherr des Musikfestivals Ministerpräsident Harald Ringstorff und der Ehrenpräsident des Musikfestivals Georg Friedrich Prinz von Preussen. Königin Silvia nahm die Gelegenheit wahr, auf die traditionellen Beziehungen zu Vorpommern und Usedom einzugehen. Sie bezeichnete die Ostsee als „das Meer in unserer Mitte“, das „unsere Länder verbindet“.
„Als Repräsentantin Schwedens freue ich mich gleich mehrfach auf Usedom zu sein. Erstens, weil Usedom 76 Jahre schwedisch war. Zweitens, weil hier mit großartigen Musikern die musikalische Tradition Schwedens transportiert wird und zu guter Letzt, weil es mich freut, wieder einen guten Grund zu haben, auf Usedom zu sein“, so die Königin.
Sie freute sich auch auf das Konzert des Symphonieorchesters des Schwedischen Rundfunks unter Leitung von Manfred Honeck, das mit der Sinfonie Nr. 1 von Wolfgang Amadeus Mozart begann. Diese hatte Mozart als 8-Jähriger komponiert. „Er war ein Wunderkind. Nicht jedes Kind ist ein Wunderkind. Aber jedes Kind ist ein Wunderlicht“, so Silvia, die bedauerte, dass für viele Kinder auf der Welt die Kindheit schon früh und gewaltsam zu Ende gehe. „Das dürfen wir nicht hinnehmen. Jedes Kind muss die Chance haben, zu einem selbstbewussten und verantwortungsvollen Menschen heranzuwachsen“, so die Stifterin der World Childhood Foundation.
Zum weiteren Programm des Abschlussabends im mit 1.200 Besuchern ausverkauften Turbinensaal des Kraftwerks Peenemünde gehörte das Divertimento elegiaco von Ture Rangström und das unvollendete Reqiuem von Wolfgang Amadeus Mozart. Dirigent Wolfgang Honeck hatte zum Mozart-Jahr 2006 eine Anthologie aus Musik von Mozart, Brieffragmenten, Texten von Nelly Sachs und aus der Bibel sowie Gregorianischen Chorälen zusammengestellt, die um Mozart und den Tod kreist.
Das Konzert endete mit Mozarts „Ave verum corpus“ sowie zwei Glockenschlägen, die eine magischen Stille einleiteten, in der Dirigent und Musiker in ihrer Schlussbewegung verharrten. Das Schweigen vor dem frenetischen Schlussapplaus glich einer Gedenkminute für den großen Meister, der im jungen Alter von 35 Jahren starb, aber auch für all die geschundenen Kinderseelen, um die sich die World Childhood Foundation kümmert.
Informationen zur Stiftung gibt es im Internet unter: www.childhood.org
Zuvor schritt Königin Silvia an der Seite von Festival-Intendant Thomas Hummel zum Strand, wo sie vom Bürgermeister, Kurdirektor, Gemeindevertretervorsteher und Tourismusverbandschef begrüßt wurde. Vor der Kulisse der historischen Ahlbecker Seebrücke ließ sich ihre königliche Hoheit mit Kindern und Jugendlichen von der Insel ablichten. Di hielten einen Scheck in die Kameras, den das Usedomer Musikfestival für die World Childhood Foundation gestiftet hatte.
Anlass für die Usedom-Stipvisite der in Heidelberg als Silvia Sommerlath geborenen Schweden-Königin war der Besuch des Abschlusskonzertes des 13. Usedomer Musikfestivals. Das Festivalmotto lautete schließlich „Usedom wird schwedisch“, was sich darauf bezog, dass die Insel von 1648 bis 1720 zur schwedischen Krone gehörte. Die musikalische Schwedenzeit endete allerdings gestern auch schon wieder nach nur drei Wochen.
Den krönenden Abschluss des Festivals bildete das Benefizkonzert zu Gunsten der World Childhood Foundation im Kraftwerk des Museums Peenemünde. Die 1999 von Königin Silvia gegründete Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, ausgebeuteten und missbrauchten Kindern weltweit zu helfen.
Das Abschlusskonzert besuchten dem hohen Gast angemessen viele Persönlichkeiten mit Rang und Namen, unter ihnen der Schirmherr des Musikfestivals Ministerpräsident Harald Ringstorff und der Ehrenpräsident des Musikfestivals Georg Friedrich Prinz von Preussen. Königin Silvia nahm die Gelegenheit wahr, auf die traditionellen Beziehungen zu Vorpommern und Usedom einzugehen. Sie bezeichnete die Ostsee als „das Meer in unserer Mitte“, das „unsere Länder verbindet“.
„Als Repräsentantin Schwedens freue ich mich gleich mehrfach auf Usedom zu sein. Erstens, weil Usedom 76 Jahre schwedisch war. Zweitens, weil hier mit großartigen Musikern die musikalische Tradition Schwedens transportiert wird und zu guter Letzt, weil es mich freut, wieder einen guten Grund zu haben, auf Usedom zu sein“, so die Königin.
Sie freute sich auch auf das Konzert des Symphonieorchesters des Schwedischen Rundfunks unter Leitung von Manfred Honeck, das mit der Sinfonie Nr. 1 von Wolfgang Amadeus Mozart begann. Diese hatte Mozart als 8-Jähriger komponiert. „Er war ein Wunderkind. Nicht jedes Kind ist ein Wunderkind. Aber jedes Kind ist ein Wunderlicht“, so Silvia, die bedauerte, dass für viele Kinder auf der Welt die Kindheit schon früh und gewaltsam zu Ende gehe. „Das dürfen wir nicht hinnehmen. Jedes Kind muss die Chance haben, zu einem selbstbewussten und verantwortungsvollen Menschen heranzuwachsen“, so die Stifterin der World Childhood Foundation.
Zum weiteren Programm des Abschlussabends im mit 1.200 Besuchern ausverkauften Turbinensaal des Kraftwerks Peenemünde gehörte das Divertimento elegiaco von Ture Rangström und das unvollendete Reqiuem von Wolfgang Amadeus Mozart. Dirigent Wolfgang Honeck hatte zum Mozart-Jahr 2006 eine Anthologie aus Musik von Mozart, Brieffragmenten, Texten von Nelly Sachs und aus der Bibel sowie Gregorianischen Chorälen zusammengestellt, die um Mozart und den Tod kreist.
Das Konzert endete mit Mozarts „Ave verum corpus“ sowie zwei Glockenschlägen, die eine magischen Stille einleiteten, in der Dirigent und Musiker in ihrer Schlussbewegung verharrten. Das Schweigen vor dem frenetischen Schlussapplaus glich einer Gedenkminute für den großen Meister, der im jungen Alter von 35 Jahren starb, aber auch für all die geschundenen Kinderseelen, um die sich die World Childhood Foundation kümmert.
Informationen zur Stiftung gibt es im Internet unter: www.childhood.org