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Taschenlampenkonzert beschließt Familienwoche

Preisverleihung des Malwettbewerbs bei Nieselregen

Ahlbeck. Am Freitagabend endete auf dem Ahlbecker Konzertplatz die „Familienwoche am Meer“ mit einem stimmungsvollen Taschenlampenkonzert der Berliner Kinderkultgruppe „Rumpelstil“. Zum dritten Mal veranstaltete der Eigenbetrieb Kur eine solche Familienaktionswoche, die in diesem Jahr unter dem Motto „Meer, Bäume und ihre Geschichten“ stand.

Eigens dazu gab es einen Malwettbewerb, bei dem die Kinder ihren Lieblingsbaum an der Promenade zu Papier bringen sollten. Die Preisverleihung erfolgte am Abschlussabend durch den Rumpelstil-Sänger Jörn Brumme und Sigrun Risch vom Eigenbetrieb Kur. Siegerin wurde Anna Schmidt aus Berlin. Die 10-jährige malte eine Blutbuche an der Bansiner Promenade. Neben einer Urkunde gab es für den ersten Platz eine Familientageskarte für die Ostseetherme. Die weiteren Plätze belegten Nicole Scherm aus Heppenheim und Marlene Voges aus Braunschweig.

Teilgenommen am Malwettbewerb hatten lediglich 20 Kinder. Auch sonst beklagte Sigrun Risch eine geringe Resonanz bei der 3. Familienwoche. „Wir wissen nicht woran es lag, zumal wir reichlich Plakate aufgehängt hatten“, zeigte sich die Mitarbeiterin der Kulturabteilung etwas ratlos. Eine abschließende Bewertung der Familienwoche wollte sie aber der Kulturchefin des Eigenbetriebes, Dr. Karin Lehmann, überlassen, die am Freitagabend wegen einer Dienstreise verhindert war.

Sie habe sich auch für das Motto „Meer, Bäume und ihre Geschichten“ entschieden, um zu zeigen, dass es mehr gebe als den Strand. „Wir haben eine schöne Natur und einen schönen Baumbestand“, so Sigrun Risch. So drehte sich an den fünf Veranstaltungstagen alles um die Bäume. Am Montag wurde in Bansin das Musiktheater „Lillis und Tinis Wünschebaum“ aufgeführt. Dienstags trug die Märchenerzählerin Anne Benjes die Geschichte „Der himmelhohe Baum“ am Bansiner Strand vor und am Mittwoch gab es in Heringsdorf eine „Baumlesung“ mit Blanché und Brumme, beide von der Gruppe Rumpelstil.

Neben mehreren Aufführungen im Theaterzelt Chapeau Rouge wurden viele Mitmachspiele und Wettkämpfe ausgetragen. Am Freitag fand insbesondere die Puddingparty im Hof der Ahlbecker Tourist-Information Anklang. Auch für Anna, die erstplatzierte Malerin, und ihren Bruder Niklas gab es dort Pudding satt. Kritisch sei es allerdings anschließend beim Trampolinspringen geworden, berichtete die kleine Berlinerin.

Während Rumpelstil auf der Bühne „Ohne Kinder geht´s nicht weiter“ anstimmte, zeigten sich Annas Eltern zufrieden mit dem Kinderangebot an ihrem Urlaubsort. „Wir informieren uns täglich am Schaukasten vor dem Haus des Gastes“, so Angela Schmidt. „Wir achten darauf, dass wir eine große Ferienwohnung bekommen, damit wir dort lesen und spielen können“, ergänzt ihr Ehemann Harald Wetzel. Zudem kämen Kinder besser mit dem derzeitigen Wetter zurecht als die meisten Erwachsenen. Ähnlich sieht es auch Anna. Ist mal kein Strandwetter, fährt sie gerne Pferdekutsche, wenn sie nicht gerade liest oder malt.


eingereicht von : Dietmar Pühler am 15.08.2006, 18:06 Uhr


 
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