News
Verwehter Haydn und stürmischer Rossini
1. Waldkonzert mit überwältigender Resonanz – Werbung für Turm-Projekt
Neu-Pudagla. Der Benzer Kirchensommer ist immer für eine Überraschung gut. So stand für den vergangenen Sonnabend ein Waldkonzert in Neu-Pudagla im Programmheft. Klassik im Wald. Das machte neugierig. So zogen rund 150 junge und alte Leute mit Decken, Picknickkörben und Campingstühlen ausstaffiert, hinauf zum Försterberg unweit des Forsthauses Neu-Pudagla.
Neu-Pudagla. Der Benzer Kirchensommer ist immer für eine Überraschung gut. So stand für den vergangenen Sonnabend ein Waldkonzert in Neu-Pudagla im Programmheft. Klassik im Wald. Das machte neugierig. So zogen rund 150 junge und alte Leute mit Decken, Picknickkörben und Campingstühlen ausstaffiert, hinauf zum Försterberg unweit des Forsthauses Neu-Pudagla.
Anlass für dieses erste Waldkonzert ist das Turmprojekt des Berliner Holzkünstlers Klaus Olivier. Der Use*Dom, ein 25 Meter hoher Aussichtsturm aus rohen Eichenstämmen, soll direkt neben der provisorischen Bühne seinen festen Platz finden.
Für das Lorenzini Streichquartett und Ludwig Schwark am Kontrabass war das Konzert im Wald ebenfalls ein Novum. Sie spielten trotz so mancher Böe bravourös gegen den Wind an. Der wehte ihnen zwar den guten Joseph Haydn von den Notenständern, bescherte aber den passenden Rahmen zu einem stürmischen Rossini-Stück. Die dankbare Zuhörerschaft goutierte die Windeinlage mit einem aufmunternden Applaus. Die Noten waren bald wieder sortiert und festgeklammert und der Musikgenuss gerettet.
Als Zugabe spielten die jungen Berliner einen schmissigen Tango, bevor die zufriedenen Besucher, die aufgestellten Sitzbänke mitnehmend, zum Forstamtsgelände zurückkehrten. Dort klang das erste und sicher nicht letzte Waldkonzert mit Freibier, gespendet vom Hotel Baltic in Zinnowitz, und Wildschwein vom Grill aus.
Für das Lorenzini Streichquartett und Ludwig Schwark am Kontrabass war das Konzert im Wald ebenfalls ein Novum. Sie spielten trotz so mancher Böe bravourös gegen den Wind an. Der wehte ihnen zwar den guten Joseph Haydn von den Notenständern, bescherte aber den passenden Rahmen zu einem stürmischen Rossini-Stück. Die dankbare Zuhörerschaft goutierte die Windeinlage mit einem aufmunternden Applaus. Die Noten waren bald wieder sortiert und festgeklammert und der Musikgenuss gerettet.
Als Zugabe spielten die jungen Berliner einen schmissigen Tango, bevor die zufriedenen Besucher, die aufgestellten Sitzbänke mitnehmend, zum Forstamtsgelände zurückkehrten. Dort klang das erste und sicher nicht letzte Waldkonzert mit Freibier, gespendet vom Hotel Baltic in Zinnowitz, und Wildschwein vom Grill aus.