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Von cooler Streetwear bis zum pompösen Abendkleid

Querelen hinter den Kulissen bei „Heringsdorf goes fashion“

Seebad Heringsdorf. Die 16. Auflage von „Heringsdorf goes fashion“ zog einmal mehr das Interesse der Medien auf die Insel Usedom. Exquisite Mode aus Schweden sollte im Mittelpunkt der beiden Veranstaltungsabende im Heringsdorfer Kursaal stehen. Doch ein Wermutstropfen trübte die Freude bei Akteuren und Zuschauern. Denn zum letzten Mal zeichnete der Erfinder des Modeevents Karl Rainer von der Ahé für die Bühnenshow verantwortlich.
Die diesjährige Frühjahrsshow bot all das, was sich die Modeinteressierten an beiden Abenden erhofften: Erfrischende, trendige aber auch exklusive Mode. Dafür sorgten die Labels BayIcon, SVEA und Odd Molly sowie die Designer Linda Carlén, Ylva Liljefors und der über die schwedischen Grenzen hinaus bekannte Lars Wallin. Sie zeigten die ganze Bandbreite an tragbarer Mode „made in Sweden“.

Während insbesondere Wallins Abendkleidung begeisterte, zogen düstere Wolken über die Veranstaltung. Was lange hinter den Kulissen schwelte, fand im Schlussbild seinen verbalen Ausdruck. Die Models überraschten das großenteils unwissende Publikum mit der Aussage „Heute heißt es für uns zum letzten Mal `Heringsdorf goes fashion´. Es waren acht schöne Jahre. Sie werden uns ewig in Erinnerung bleiben.“

So bezogen die jungen Damen zum Abschluss Partei für ihren Chef von der Ahé, der nach eigenen Aussagen Bühnenverbot bekam. Der hielt dafür vor laufenden Fernsehkameras eine Brandrede, die Bert Balke vom Eigenbetrieb Kur als unter der Gürtellinie bezeichnete. Bekanntlich hat von der Ahé bereits vor zwei Jahren die Rechte an der Veranstaltung an die „3 Kaiserbäder“ abgetreten, war aber weiterhin künstlerischer Leiter der Show. Künftig soll seine Aufgabe eine Berliner Agentur übernehmen.


eingereicht von : Dietmar Pühler am 25.04.2006, 20:09 Uhr


 
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