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2. Handball-Bundesliga Nord, 31. Spieltag, 09.04.2006
Ahlens Torjäger Frank Habbe kontert den HSV aus
HSV BW Insel Usedom – Ahlener SG 33:43 (16:20)
HSV BW Insel Usedom: Köpke, Wilkosz; Wicht (1), Teetzen, Christ (2/1), Gala (3), Holtz (8), Klepp (n.e.), Gleß, Thormann (8/1), Kekesi (4), Hoffmann (6), Wittkopf (n.e.), Saß (1)
Ahlener SG: Deppe (n.e.), Stochl; Mähler, Lebiedzinski (2), Schmidtmeier (1), Önder, Wiegers (2), Habbe (13), Klaus, Bertow (5), Bagel (1), Weber (5), Skerka (11/7), Greger (3)
Schiedsrichter: Pohl / Seifert (Görlitz)
Zuschauer: 380
Zeitstrafen: 12 : 18 Minuten
Siebenmeter: 4/2 : 8/8
Beste Spieler: Holtz, Thormann – Stochl, Habbe, Skerka
HSV BW Insel Usedom – Ahlener SG 33:43 (16:20)
HSV BW Insel Usedom: Köpke, Wilkosz; Wicht (1), Teetzen, Christ (2/1), Gala (3), Holtz (8), Klepp (n.e.), Gleß, Thormann (8/1), Kekesi (4), Hoffmann (6), Wittkopf (n.e.), Saß (1)
Ahlener SG: Deppe (n.e.), Stochl; Mähler, Lebiedzinski (2), Schmidtmeier (1), Önder, Wiegers (2), Habbe (13), Klaus, Bertow (5), Bagel (1), Weber (5), Skerka (11/7), Greger (3)
Schiedsrichter: Pohl / Seifert (Görlitz)
Zuschauer: 380
Zeitstrafen: 12 : 18 Minuten
Siebenmeter: 4/2 : 8/8
Beste Spieler: Holtz, Thormann – Stochl, Habbe, Skerka
Ahlbeck. Nur noch 380 Zuschauer wollten das ungleiche Zweitliga-Duell Letzter gegen Zweiten in der Ahlbecker Pommernhalle sehen, das die Ahlener SG am Mittwochabend standesgemäß mit 33:43 (16:20) für sich entschied.
Dennoch bot der HSV Blau-Weiß Insel Usedom über weite Strecken der Partie eine passable Leistung und erfüllte bis auf das Endresultat die Vorgaben seines Trainers. Der hatte von seinen Rückraumspielern mehr Präsenz gefordert. So war er mit Szabolcs Kekesi zufrieden, der in der Anfangsphase für viel Druck und vier Tore sorgte. Ab der 17. Minute (8:8) gönnte ihm Trainer Peter Pysall längere Pausen, da ihm die Verletzung an der Wurfhand doch sehr zu schaffen machte. Für ihn rückte Daniel Holtz ins Team, der nahtlos an Kekesis Leistung anknüpfte und ebenfalls vier Tore bis zum Halbzeitpfiff erzielte.
Das Spiel verlief sehr lange ausgeglichen, obwohl es dem HSV nie gelang, in Führung zu gehen. Doch bis zum 8:8 wussten die Hausherren immer eine Antwort auf die Gästeführung. Allen voran war es Tomasz Wilkosz zu verdanken, der bis dahin sechs Chancen der Ahlener SG zunichte machte und erfolgreiche Gegenangriffe einleitete.
Ein gewisser Bruch ins HSV-Spiel kam mit der Verletzung von Wilkosz, der in der 17. Spielminute nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Nasenbluten den Platz im Tor räumen musste. Er kam zwar später wieder, war aber wie auch Stefan Köpke an diesem Tag kein großer Rückhalt mehr.
Darüber hinaus begann nun auch noch ein einseitiges Siebenmeterfestival zugunsten der Gäste, gepaart mit Zweiminutenstrafen zulasten des HSV. Tobias Skerka verwandelte alle seiner sieben Strafwürfe souverän, davon vier in der ersten Halbzeit. Die teilweise recht fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen schienen sich doch sehr auf die Moral der Pysall-Sieben niedergeschlagen zu haben. Beim 16:18 (29.) war der HSV letztmals auf Tuchfühlung. Ein Konter des besten Ahleners Frank Habbe bedeutete den 16:20-Pausenstand.
Die zweite Hälfte ist schnell erzählt. Dem HSV gelangen in den ersten zwölf Spielminuten sage und schreibe sechs Pfostentreffer, die der wieselflinke Habbe eiskalt zu Kontertoren und zum Zwischenstand von 20:29 nutzte. Dieser Treffer war übrigens das 200. Saisontor des Kreisläufers, dem noch zwei folgen sollten. Kein Zweitligaspieler war bislang erfolgreicher aus dem Spiel heraus wie der Ahlener. Dessen Trainer Holger Kaiser wechselte in der Schlussviertelstunde alle auf der Bank verbliebenen Feldspieler ein, von denen sich der lange verletzte Jürgen Weber mit fünf Toren eindrucksvoll zurückmeldete.
Der HSV enttäuschte nur zu Beginn der zweiten Halbzeit, als er sich regelrecht überrollen ließ und in den Phasen, als das Team zweimal in dreifacher Überzahl kein Kapital aus der Situation schlagen konnte. Das war zwischen der 49. und 54. Minute, als das Spiel allerdings auch schon gelaufen war. Ansonsten zeigte sich Pysall mit der spielerischen Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Er musste aber auch anerkennen, dass die Ahlener SG eine Nummer zu groß war. Die Gäste dürften in dieser Form noch ein ernstes Wörtchen im Aufstiegsdreikampf mitreden.
Dennoch bot der HSV Blau-Weiß Insel Usedom über weite Strecken der Partie eine passable Leistung und erfüllte bis auf das Endresultat die Vorgaben seines Trainers. Der hatte von seinen Rückraumspielern mehr Präsenz gefordert. So war er mit Szabolcs Kekesi zufrieden, der in der Anfangsphase für viel Druck und vier Tore sorgte. Ab der 17. Minute (8:8) gönnte ihm Trainer Peter Pysall längere Pausen, da ihm die Verletzung an der Wurfhand doch sehr zu schaffen machte. Für ihn rückte Daniel Holtz ins Team, der nahtlos an Kekesis Leistung anknüpfte und ebenfalls vier Tore bis zum Halbzeitpfiff erzielte.
Das Spiel verlief sehr lange ausgeglichen, obwohl es dem HSV nie gelang, in Führung zu gehen. Doch bis zum 8:8 wussten die Hausherren immer eine Antwort auf die Gästeführung. Allen voran war es Tomasz Wilkosz zu verdanken, der bis dahin sechs Chancen der Ahlener SG zunichte machte und erfolgreiche Gegenangriffe einleitete.
Ein gewisser Bruch ins HSV-Spiel kam mit der Verletzung von Wilkosz, der in der 17. Spielminute nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Nasenbluten den Platz im Tor räumen musste. Er kam zwar später wieder, war aber wie auch Stefan Köpke an diesem Tag kein großer Rückhalt mehr.
Darüber hinaus begann nun auch noch ein einseitiges Siebenmeterfestival zugunsten der Gäste, gepaart mit Zweiminutenstrafen zulasten des HSV. Tobias Skerka verwandelte alle seiner sieben Strafwürfe souverän, davon vier in der ersten Halbzeit. Die teilweise recht fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen schienen sich doch sehr auf die Moral der Pysall-Sieben niedergeschlagen zu haben. Beim 16:18 (29.) war der HSV letztmals auf Tuchfühlung. Ein Konter des besten Ahleners Frank Habbe bedeutete den 16:20-Pausenstand.
Die zweite Hälfte ist schnell erzählt. Dem HSV gelangen in den ersten zwölf Spielminuten sage und schreibe sechs Pfostentreffer, die der wieselflinke Habbe eiskalt zu Kontertoren und zum Zwischenstand von 20:29 nutzte. Dieser Treffer war übrigens das 200. Saisontor des Kreisläufers, dem noch zwei folgen sollten. Kein Zweitligaspieler war bislang erfolgreicher aus dem Spiel heraus wie der Ahlener. Dessen Trainer Holger Kaiser wechselte in der Schlussviertelstunde alle auf der Bank verbliebenen Feldspieler ein, von denen sich der lange verletzte Jürgen Weber mit fünf Toren eindrucksvoll zurückmeldete.
Der HSV enttäuschte nur zu Beginn der zweiten Halbzeit, als er sich regelrecht überrollen ließ und in den Phasen, als das Team zweimal in dreifacher Überzahl kein Kapital aus der Situation schlagen konnte. Das war zwischen der 49. und 54. Minute, als das Spiel allerdings auch schon gelaufen war. Ansonsten zeigte sich Pysall mit der spielerischen Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Er musste aber auch anerkennen, dass die Ahlener SG eine Nummer zu groß war. Die Gäste dürften in dieser Form noch ein ernstes Wörtchen im Aufstiegsdreikampf mitreden.