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Dem Naturpark Insel Usedom fehlt Personal
Doch umfangreiches Führungsprogramm soll erhalten bleiben
Usedom. Die Umstrukturierung der Landesforstverwaltung zum Jahreswechsel bekam auch der Naturpark Insel Usedom zu spüren. Der muss seither auf fünf von einstmals neun Naturwächtern verzichten. Bei diesen handelte es sich um Forstarbeiter, die per Verwaltungsvereinbarung von den Forstämtern Neu-Pudagla und Jägerhof abgeordnet waren. Die verbliebenen Vier gehören künftig fest zum Personalstamm der Naturparkverwaltung.
Usedom. Die Umstrukturierung der Landesforstverwaltung zum Jahreswechsel bekam auch der Naturpark Insel Usedom zu spüren. Der muss seither auf fünf von einstmals neun Naturwächtern verzichten. Bei diesen handelte es sich um Forstarbeiter, die per Verwaltungsvereinbarung von den Forstämtern Neu-Pudagla und Jägerhof abgeordnet waren. Die verbliebenen Vier gehören künftig fest zum Personalstamm der Naturparkverwaltung.
Für Naturparkchef Ulf Wigger ist das allerdings kein Trost, denn faktisch hat er eine Personalreduzierung von 56 Prozent im Bereich der Naturwacht zu verkraften. Er macht denn auch kein Hehl daraus, dass damit die Schlagkraft des Naturparks geschwächt wird. Zunächst gelte es, den Routinebetrieb abzusichern. Dazu zählt Wigger die Betreuung des Informationszentrums im Usedomer Klaus-Bahlsen-Haus, das auch gleichzeitig Sitz der Naturparkverwaltung ist, des Infopunktes im Karlshagener Naturschutzzentrum sowie von Besuchergruppen.
Auswirkungen wird der Personalabbau insbesondere auf das umfangreiche Führungsprogramm haben, für das die neun Naturwächter verantwortlich waren. Künftig wird ein Teil der bislang jährlich 180 Führungen, zu den im vergangenen Jahr 1.400 Naturinteressierte kamen, von „zertifizierten Natur- und Landschaftsführern“ übernommen. Waren die Führungen bislang kostenlos, wird sich das in diesem Jahr ändern. „Es wird künftig einen Mix aus kostenlosen und kostenpflichtigen Führungen geben“, so Wigger, denn schließlich sollten die ausgebildeten Naturführer davon leben können.
Einschränkungen sieht der Naturparkleiter auch bei den Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen, die bisher für die dem Naturpark angehörenden Gemeinden durchgeführt wurden. Dennoch hofft Wigger, das Niveau seines Naturparkes halten zu können. Schließlich komme diesem in einer der beliebtesten Ferienregionen Deutschlands eine wichtige Rolle zu.
So wünscht er sich im „Jahr der Naturparke 2006“, dass aufgrund der bundesweiten Aktionen im 50. Jubiläumsjahr der deutschen Naturparke, das Interesse am Usedomer Infozentrum wächst. Denn im vergangenen Jahr blieben die Besucherzahlen mit rund 4.300 deutlich unter den Erwartungen. Als Beitrag zum Naturparkjahr kündigt Wigger schon mal ein Naturparkfest an. Ort und Termin seien aber noch offen.
Als Highlight des Jahres bezeichnete Ulf Wigger schließlich das im Juli in Trassenheide stattfindende Workcamp für die Sieger des Bundeswettbewerbes „Jugend forscht“, bei dem die Naturparkverwaltung den Hut auf haben wird. Wie der Naturparkleiter betonte, werde der Jugendwettbewerb wie auch das Usedomer Naturparkzentrum von der in Hannover ansässigen Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung gefördert.
Auswirkungen wird der Personalabbau insbesondere auf das umfangreiche Führungsprogramm haben, für das die neun Naturwächter verantwortlich waren. Künftig wird ein Teil der bislang jährlich 180 Führungen, zu den im vergangenen Jahr 1.400 Naturinteressierte kamen, von „zertifizierten Natur- und Landschaftsführern“ übernommen. Waren die Führungen bislang kostenlos, wird sich das in diesem Jahr ändern. „Es wird künftig einen Mix aus kostenlosen und kostenpflichtigen Führungen geben“, so Wigger, denn schließlich sollten die ausgebildeten Naturführer davon leben können.
Einschränkungen sieht der Naturparkleiter auch bei den Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen, die bisher für die dem Naturpark angehörenden Gemeinden durchgeführt wurden. Dennoch hofft Wigger, das Niveau seines Naturparkes halten zu können. Schließlich komme diesem in einer der beliebtesten Ferienregionen Deutschlands eine wichtige Rolle zu.
So wünscht er sich im „Jahr der Naturparke 2006“, dass aufgrund der bundesweiten Aktionen im 50. Jubiläumsjahr der deutschen Naturparke, das Interesse am Usedomer Infozentrum wächst. Denn im vergangenen Jahr blieben die Besucherzahlen mit rund 4.300 deutlich unter den Erwartungen. Als Beitrag zum Naturparkjahr kündigt Wigger schon mal ein Naturparkfest an. Ort und Termin seien aber noch offen.
Als Highlight des Jahres bezeichnete Ulf Wigger schließlich das im Juli in Trassenheide stattfindende Workcamp für die Sieger des Bundeswettbewerbes „Jugend forscht“, bei dem die Naturparkverwaltung den Hut auf haben wird. Wie der Naturparkleiter betonte, werde der Jugendwettbewerb wie auch das Usedomer Naturparkzentrum von der in Hannover ansässigen Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung gefördert.