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„Kinder schaffen was!“

Sternsinger auf Usedom unterwegs für Kinder in Not

Heringsdorf. Rund dreißig kleine Sternsinger schwärmten am Dreikönigstag in Ahlbeck, Heringsdorf, Benz, Labömitz, Retzow und Sellin aus, um den Menschen den Segen Christi zu bringen sowie für weltweite Kinderhilfsprojekte zu sammeln.

Kinder der Heringsdorfer Kirchengemeinde, vom Evangelischen Kindergarten und der Grundschule Benz besuchten zunächst das Seniorenheim Stella Maris. Anschließend empfing sie der stellvertretende Bürgermeister Dietmar Gutsche in der Heringsdorfer Gemeindeverwaltung. Danach besuchten sie die beiden „Inselkliniken“ in Heringsdorf und viele Privathaushalte in den Seebädern, Benz, Labömitz, Retzow und Sellin. An den einzelnen Stationen gaben die kleinen Caspars, Melchiors und Balthasars Gedichte und Lieder zum Besten. Als Dank erhielten sie insgesamt 702 Euro in ihre Spendenbüchsen.

Der Sammelerlös der diesjährigen Sternsingeraktion fließt in Projekte, die sich die Bekämpfung von Kinderarbeit auf die Fahnen geschrieben haben. Das jährlich vom Kindermissionswerk mit Sitz in Aachen koordinierte Dreikönigssingen fand bereits zum 48. Mal statt. Dabei waren bundesweit wie in den Vorjahren rund eine halbe Million Kinder unterwegs. Das Sternsingen gilt als die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren.

Jährlich können aus Mitteln der Aktion weltweit rund 3.600 Projekte in rund 140 Ländern Lateinamerikas, Afrikas, Asiens, Ozeaniens und Osteuropas unterstützt werden. Im Vorjahr erreichte die Spendenaktion mit 47,6 Mio. Euro ihr absolutes Rekordergebnis.


eingereicht von : Dietmar Pühler am 11.01.2006, 20:06 Uhr


 
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