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Rotarier fordern Kontinuität im HTI

Dr. Rainer Höll schreibt für den Rotary-Club Usedom zum Weggang Dirk Zaches:

Der Rotary-Club Usedom verabschiedete jetzt sein Mitglied Dirk Zache, der zum Monatsende nach fast zehn Jahren seine Tätigkeit als Direktor des Historisch-Technischen Informationszentrums beenden und an das Westfälische Industriemuseum wechselt.
Bei dieser Gelegenheit gab Zache einen Überblick über die Entwicklung des Museums während seiner Tätigkeit und die weit gereiften Pläne, die Trägerschaft des Museums entsprechend dessen internationaler Bedeutung in die Hände einer Stiftung zu legen. Die Rotarier danken Dirk Zache für seine Arbeit, die, nach den Worten eines ehemaligen französischen KZ-Häftlings, Peenemünde von einem Ort des Krieges zu einem Ort des Friedens gemacht hat. Gleichzeitig gaben sie der Erwartung Ausdruck, dass auch die künftige Museumsleitung diese bisherige Konzeption weiterführt, Peenemünde als Bildungsort von internationalem Maßstab zu vollenden. In diesem Sinne unterzeichnete der Rotary-Club ebenfalls den Aufruf der Universität Greifswald.

Rolf-Ingo Ohlemann, Abgeordneter des HGV in der Gemeinde Seebad Heringsdorf, schreibt zu den Bestrebungen, die Namensgebung zu wiederholen:

Gemeindevertreter heben die Hand und erklären danach, sie wussten nicht, worüber sie abstimmen. Nach fast zweistündiger Diskussion, in der alle Abgeordneten das Wort zum Thema Gemeindenamen genommen hatten, wussten einige nicht, worüber sie abstimmten. Und das, obwohl der Wortlaut des Beschlusses laut verlesen wurde.

Das Verfahren war eindeutig: Erstens stand der „Name der Gemeinde“ auf der Tagesordnung. Zweitens wurde ein Antrag durch einen Abgeordneten zum Tagesordnungspunkt gemacht. Und drittens wurde der Antrag wörtlich vom Vorsitzenden der Gemeindevertretung verlesen. Viertens erfolgte die Abstimmung mit knappem, aber eindeutigem Ergebnis.

Ich bedaure, dass Abgeordnete, die mit dem Abstimmungsergebnis nicht einverstanden sind, die Gemeindevertretung jetzt in die Ecke der Inkompetenz und Biertischpolitiker stellen. Ich erwarte vom Vorsitzenden, dass er die Beschlüsse des Parlaments mit trägt und nicht, auch wenn er vorher anderer Meinung war, Stimmung dagegen macht.

Sollte das Verfahren „Wir wussten nicht, worüber wir abstimmten“ Erfolg haben, ist die Frage zu stellen, ob beim Beschluss der Marina alle wussten, worüber sie abstimmten und womöglich auch diese Abstimmung zu wiederholen ist. Ich bin nicht dieser Meinung, aber es läge doch nahe. Ich fordere alle Abgeordneten auf, zur parlamentarischen Arbeit zurück zu kehren und weder durch Aushänge, noch durch Presseveröffentlichungen Beschlüsse zu diskreditieren, die nicht ihrer Meinung entsprachen. Im Interesse unserer Gemeinde und des Vertrauens in ihre Vertretung.
Dr. Höll, Ostssezeitung, Freitag, 23. September 2005


eingereicht von : Admin am 29.12.2005, 18:50 Uhr


 
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