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Straußen sollen Gesellschaft bekommen

Weitere Koppeln für Emus und Nandus geplant

Pudagla. Reger Betrieb herrschte am Tag der offenen Tür im Straußenpark Pudagla. Alfred Feike, der seit zwei Jahren mit seiner Frau Sabine den landwirtschaftlichen Betrieb führt, stand den überwiegend einheimischen Gästen am Schaugatter Rede und Antwort.

Nebenan im Verkaufsraum, einem alten Bunker, erzählte Sabine Feike Wissenswertes über die ausgestellten Straußenprodukte, wie ausgeblasene Eier, verschiedene Staubwedel und den selbstgemachten Straußeneierlikör.

So ließ sie wissen, dass eine Henne, die gut im Futter steht, jeden zweiten Tag ein Ei legen kann. Das Gewicht der Eier bewege sich zwischen 890 und 1980 Gramm. Im Angebot haben die Feikes auch Sraußensteaks, -filets und –leberwurst.

Froh sind die beiden, dass sie kürzlich das ehemalige Militärgelände kaufen konnten. Damit könnte der Weg frei sein für Investitionen auf dem 5,5 ha großen Grundstück unweit des Balmer Sees. Neben Wanderwegen sollen zwei weitere Koppeln entstehen, die für australische Emus und südamerikanische Nandus reserviert sind. Das Bunkerensemble am höchsten Punkt des Geländes könnte zu einem Hofladen mit Imbiss werden.

Alfred Feike legt Wert darauf, dass trotz der Erweiterung die Zahl der Tiere gleich bleibe. Denn die sechs Gatter müssten auch künftig abwechselnd belegt werden, um dem Gras eine Chance zu geben. Zur Zeit beherbergt der Straußenpark fünf Zuchthähne, zwanzig Hennen und dreizehn Küken.

Der Besuch der Straußenfarm ist außerhalb der Saison um 10.00 und 15.00 Uhr zu den Fütterungszeiten möglich, Besichtigungen und Führungen von Gruppen auch nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter 038378/29253.


eingereicht von : Dietmar Pühler am 24.11.2005, 17:11 Uhr


 
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