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2. Handball-Bundesliga Nord, 7. Spieltag, 22.10.05

Hildesheim zeigt sich großzügig

Insel Usedom – Eintracht Hildesheim 16:26 (6:13)

Insel Usedom: Köpke, Wilkosz; Wicht (3), Rinderle (n.e.), Christ (3), Gala (2), Holtz (4/3), Michalewicz, Gleß (1), Thormann (n.e.), Hoffmann (3), Wittkopf, Teetzen

Eintracht Hildesheim: Katsigiannis, Stange; Lakenmacher (3), Hermann, Nikolov (3), Vilaniskis (3), Bätjer, Mathews, Hairston (3), Galus, Gorpishin, Limberg (6/1), Boese (8/1), Schiech

Schiedsrichter: Hohlwein/Michalzik (Hamburg, Owschlag)
Zuschauer: 550

Zeitstrafen: 18 : 10 Minuten
Siebenmeter: 4/3 : 5/2

Beste Spieler: Wilkosz, Wicht – Katsigiannis, Vilaniskis, Boese

Ernüchterung auf Usedom. Gewiss, hier hatte keiner mit einer Überraschung gerechnet, zu klar war die Rollenverteilung bereits vor dem Spiel. Nach der Partie trennen die beiden Teams sowohl tabellarisch als auch personell Welten. Während die Niedersachsen nahtlos alle vierzehn mitgereisten Spieler einsetzten, kann Usedom zur Zeit noch nicht einmal eine zweitligataugliche erste Sieben aufbieten. Dennis Wittkopf nahm Trainer Pysall bereits nach 9 Minuten komplett aus dem Spiel, nachdem der Joungster zwei Kontertore durch Limberg zum 1:5 verschuldete.

Für ihn kam das HSV-Eigengewächs Eik Wicht, der im Rückraum eine beherzte Partie ablieferte. Der jüngste Spieler avancierte zum stärksten HSV-Akteur. Das allein spricht Bände über die derzeitige Verfassung des HSV. Trainer Pysall fehlen einfach die Alternativen zu den verletzten Rückraumspielern Thormann und Zaremba.

Zudem wirkt das Spiel zu statisch, kaum Aktionen über die Außen. Auch körperlich spielte David gegen Goliath. Denn die Hildesheimer Riesen Gorpishin und Co. waren für die durchweg kleineren HSV-Spieler ein unüberwindbares Bollwerk. Beeindruckend auch die Wechselspiele von Trainer Oberbeck, der Mitte beider Halbzeiten jeweils die komplette Achse RR, RM und KR austauschte. Der dürfte allenfalls mit der eigenen Chancenverwertung unzufrieden gewesen sein. Denn fünf Mal trafen seine Jungs nur den Torrahmen und hielten so das Ergebnis für den HSV im erträglichen Rahmen.


eingereicht von : Dietmar Pühler am 28.10.2005, 20:06 Uhr


 
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