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Wild soll dem Fisch Konkurrenz machen
Bansin. Am Wochenende wurden in Bansin die 1. Usedomer Wildwochen eröffnet. Bis zum 16. Oktober bieten 27 Restaurants von Ahlbeck bis Wolgast eine Vielzahl an Wildspezialitäten an.
Bei der Premieren-Eröffnungsfeier in Bansiner stellten zwei Küchenchefs ihre Kreationen vor. Mario Mantovani vom Restaurant „Alte Post“ servierte Hirschschaschlik und Michael Plonsky vom Restaurant „Plonsky“ Wildragout im Windbeutel. Für Freunde deftigen Geschmack gab es Wildschwein am Spieß. Dies wird auch die kulinarische Bandbreite der teilnehmenden 27 Restaurants in den kommenden zwei Wochen sein.
Ideengeber der 1. Usedomer Wildwochen ist das Forstamt Neu-Pudagla, das seit einem halben Jahr eine Wildverkaufsstelle unterhält. Thilo Naumann vom mitveranstaltenden Skål-Club Insel Usedom machte deutlich, „Wir wollen weg vom Image `Usedom ist gleich Fisch´“. Kaiserbäder-Bürgermeister Klaus Kottwittenborg zeigte sich optimistisch, dass Wild neben Fisch zu einem weiteren Markenzeichen für Usedom werden könnte.
Reinhard Hube, Abteilungsleiter Forstwirtschaft im Schweriner Landwirtschaftsministerium, lobte die Usedomer Initiative. Er bezeichnete das Wildbret als ein ökologisches Produkt mit wenig Cholesterin und viel Protein, das strengster Überwachung unterliege.
Auf den wirtschaftlichen Aspekt der regionalen Wildvermarktung machte der Präsident des Landesjagdverbandes Dr. Volker Böhning aufmerksam. Zur Zeit werde noch gut ein Drittel des Wildes außerhalb des Landes verarbeitet und vermarktet. Für die regionale Wertschöpfung sei es wichtig, dass künftig mehr Wild in den acht Wildverarbeitungsbetrieben des Landes veredelt würde.
Ideengeber der 1. Usedomer Wildwochen ist das Forstamt Neu-Pudagla, das seit einem halben Jahr eine Wildverkaufsstelle unterhält. Thilo Naumann vom mitveranstaltenden Skål-Club Insel Usedom machte deutlich, „Wir wollen weg vom Image `Usedom ist gleich Fisch´“. Kaiserbäder-Bürgermeister Klaus Kottwittenborg zeigte sich optimistisch, dass Wild neben Fisch zu einem weiteren Markenzeichen für Usedom werden könnte.
Reinhard Hube, Abteilungsleiter Forstwirtschaft im Schweriner Landwirtschaftsministerium, lobte die Usedomer Initiative. Er bezeichnete das Wildbret als ein ökologisches Produkt mit wenig Cholesterin und viel Protein, das strengster Überwachung unterliege.
Auf den wirtschaftlichen Aspekt der regionalen Wildvermarktung machte der Präsident des Landesjagdverbandes Dr. Volker Böhning aufmerksam. Zur Zeit werde noch gut ein Drittel des Wildes außerhalb des Landes verarbeitet und vermarktet. Für die regionale Wertschöpfung sei es wichtig, dass künftig mehr Wild in den acht Wildverarbeitungsbetrieben des Landes veredelt würde.