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Ein Licht grüßt weithin von der Oie
Greifswalder Oie. Am 1. Oktober feiert der Leuchtturm auf der Greifswalder Oie die 150. Wiederkehr seiner Inbetriebnahme. Dies nahm kürzlich das für den Jubilar zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Stralsund zum Anlass, mit vielen Ehrengästen zu feiern.
Am Fuße des Jubilars begrüßte der Leiter des WSA Stralsund, Holger Brydda, die geladenen Gäste aus Politik und Wirtschaft. Es waren auch Vertreter der Firmen gekommen, die am Bau des Herzstückes des Leuchtturms beteiligt waren.
Denn im Jahre 1913 erhielt der 39 Meter hohe Leuchtturm eine gänzlich neue, drei Meter hohe Linse. Die Rotmetallfassung dafür fertigte die Julius Pintsch AG Fürstenwalde, die zughörige Scheinwerferoptik die Wilhelm Weule GmbH Goslar. War es damals ein Benzol-Glühlicht, so ist es seit 1938 eine 2000-Watt-Lampe im Inneren der Linse, die noch in einer Entfernung von 26 sm (ca. 48 km) wahrnehmbar ist.
In der am 28. August endenden Jubiläumswoche ist es noch möglich, die 202 Stiegen des achteckigen Backsteinturms zu erklimmen. Oben angekommen, bietet sich ein atemberaubender Blick über die Insel sowie zu den großen Schwestern Usedom und Rügen.
Zum ersten Mal auf der Oie war anlässlich des Festaktes der Greifswalder Oberbürgermeister Dr. Arthur König. Er bedauerte, dass die Insel nicht mehr zu seiner Stadt gehöre. Doch wahrscheinlich würde er heute genauso handeln wie sein damaliger Amtsvorgänger. Denn 1883 wuchsen der Universitätsstadt die Unterhaltungskosten für die Oie dermaßen über den Kopf, dass sie die Insel an Preußen veräußerte.
Auch für den neuen Präsidenten der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord in Kiel, Dr. Hans-Heinrich Witte, war es der erste Besuch auf der Oie. Er konstatierte, dass der technische Fortschritt zu einer beschleunigten Einführung von Bord-Navigationssystemen geführt habe, wodurch die Bedeutung der optischen Seezeichen gesunken sei. Deshalb prüfe sein Haus derzeit, welche davon erhalten werden müssten. Doch gehe er davon aus, „dass eine optische Navigationshilfe hier auf der Oie erhalten bleibt“.
Denn im Jahre 1913 erhielt der 39 Meter hohe Leuchtturm eine gänzlich neue, drei Meter hohe Linse. Die Rotmetallfassung dafür fertigte die Julius Pintsch AG Fürstenwalde, die zughörige Scheinwerferoptik die Wilhelm Weule GmbH Goslar. War es damals ein Benzol-Glühlicht, so ist es seit 1938 eine 2000-Watt-Lampe im Inneren der Linse, die noch in einer Entfernung von 26 sm (ca. 48 km) wahrnehmbar ist.
In der am 28. August endenden Jubiläumswoche ist es noch möglich, die 202 Stiegen des achteckigen Backsteinturms zu erklimmen. Oben angekommen, bietet sich ein atemberaubender Blick über die Insel sowie zu den großen Schwestern Usedom und Rügen.
Zum ersten Mal auf der Oie war anlässlich des Festaktes der Greifswalder Oberbürgermeister Dr. Arthur König. Er bedauerte, dass die Insel nicht mehr zu seiner Stadt gehöre. Doch wahrscheinlich würde er heute genauso handeln wie sein damaliger Amtsvorgänger. Denn 1883 wuchsen der Universitätsstadt die Unterhaltungskosten für die Oie dermaßen über den Kopf, dass sie die Insel an Preußen veräußerte.
Auch für den neuen Präsidenten der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord in Kiel, Dr. Hans-Heinrich Witte, war es der erste Besuch auf der Oie. Er konstatierte, dass der technische Fortschritt zu einer beschleunigten Einführung von Bord-Navigationssystemen geführt habe, wodurch die Bedeutung der optischen Seezeichen gesunken sei. Deshalb prüfe sein Haus derzeit, welche davon erhalten werden müssten. Doch gehe er davon aus, „dass eine optische Navigationshilfe hier auf der Oie erhalten bleibt“.