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Offene Mühlen in Benz und Pudagla
Benz/Pudagla. Am 12. Deutschen Mühlentag hatten auf Usedom die Bockwindmühle Pudagla und die Holländermühle Benz ihre Pforten geöffnet. Die meisten Besucher, die am Pfingsmontag den Weg auf die Mühlenberge gefunden hatten, waren Urlauber.
Hier wie dort wurden die Mühlenfreunde mit Informationen, frisch gebackenem Brot, Kuchen und Kaffee versorgt. In Benz war es Vereinschef Martin Meenke, der das Zepter am Backofen schwang. Darin buken immer sieben Brote auf einen Streich. Vor allem die Haselnussbrote verbreiteten einen lecker-aromatischen Duft.
Meenke versäumte es nicht, schon mal auf das nächste Mühlenfest hinzuweisen. Am 25. Juni lädt der Verein zum „Tanztee“ mit der Neustrelitzer Rentnerband, die Tanz- und Kaffeehausmusik aus Omas Zeiten servieren. Die Benzer Mühle hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
In Pudagla schmerzten Sonja Soltmann gegen Ende des Mühlentages die Hände. Zwanzig frischgebackene Brote hatte sie aus dem Backofen zu holen, in Scheiben zu schneiden sowie mit Schmalz zu bestreichen. Als Schatzmeisterin des Vereins „Freunde der Bockwindmühle Pudagla“ durfte sie sich aber freuen, denn alle Brote und Kuchen fanden ihre Abnehmer und füllten so die Vereinskasse auf.
Auch auf dem Mühlenberg in Pudagla folgt, so Vereinsvorsitzende Grit Holz, am 25. Juni das nächste Mühlenfest. Dann wird neben frisch Gebackenem altes Handwerk und mittelalterliche Musik geboten. Die Bockwindmühle hat zur Zeit sonnabends und sonntags von 13 bis 16 Uhr geöffnet, in den Ferien dann täglich von 10 bis 16 Uhr.