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2. Handball-Bundesliga Nord, 31. Spieltag, 23.04. 2005

Zehnte Heimniederlage und Abstieg besiegelt

Insel Usedom – HSG Niestetal-Staufenberg 27:34 (14:20)

Insel Usedom: Ney, Szczesny; Kaiser (1), Schmidt (3), Bartnik (n.e.), Gala (4), Kaniowski (4/2), Bartniczuk, Dau (4), Hoffmann, Galus (4), Zaremba, Michalewicz (3), Podfigurny (4)

HSG Niestetal-Staufenberg: Petrauskas; Hermenau (4), Trautvetter (6), Hinz, Tataraga (8), Ditzel (2), Rui (3), Tetzlaff (n.e.), Behling (1), Prokopec (7/1), Luca (2), Jauernik (n.e.), Seitle (1)

Schiedsrichter: Thöne / Zupanovic (Berlin)
Zuschauer: 600

Zeitstrafen: 12 : 12 Minuten
Siebenmeter: 5/2 : 1/1

Beste Spieler: Podfigurny – Petrauskas, Tataraga, Prokopec
Nun ist es auch amtlich, der HSV Blau-Weiß Insel Usedom steht als erster Absteiger aus der Zweiten Handball-Bundesliga Nord fest. Nach fünf Jahren Spitzenhandball in der Regionalliga Nordost folgte die heißersehnte Zweitligasaison. Doch musste der Verein erkennen, dass im Bundesliga-Unterhaus ein anderer Wind weht wie in Liga Drei.

Lehrte die Pommernhalle in Regionalligazeiten allen Gegnern das Fürchten, so ist der HSV selbst zuhause zur Schießbude geworden. Die Unzufriedenheit der Fans zeigte sich beim zweitletzten Saisonheimspiel in den für Usedomer Verhältnisse spärlich besetzten Rängen. Nur rund 600 Zuschauer waren gekommen. In den Regionalligajahren kamen selbst gegen Teams wie die damaligen Absteiger Büdelsdorf und Norderstedt mehr Fans in die Halle.

Zum Spiel: Das nahm schon früh den befürchteten Verlauf. Die Gäste führten nach 11 Minuten 5:10. Petrauskas hielt in der ersten Viertelstunde drei HSV-Strafwürfe und entschärfte im ganzen Match über 20 teils hochkarätige Chancen. Nur durch Schlampigkeit im eigenen Spiel gestattete Niestetal-Staufenberg dem HSV den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 12:12 (22.).

Doch zwei Zeitstrafen binnen 12 Sekunden für den HSV und drei Konter brachten den Gast schnell wieder in Führung. Zur Pause war das Spiel beim 14:20 entschieden. In der zweiten Hälfte konnte der HSV die Partie zwar ausgeglichen gestalten, doch nur, weil die HSG nicht mehr tat als nötig.


eingereicht von : Dietmar Pühler am 27.04.2005, 22:22 Uhr


 
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