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Bäderverkehr zwischen Usedom und Wollin vorerst Eintagsfliege
Für deutsch-polnische Fährlinie fehlt noch die Genehmigung
Heringsdorf/Misdroy. Am heutigen Sonnabend knüpften die beiden Ostseeinseln Usedom und Wollin mit der Aufnahme des Seebrückenverkehrs nach Misdroy (heute Międzyzdroje) an eine fast hundertjährige Tradition an. Im Rahmen eines Festaktes wurde die auf 395 Meter verlängerte Seebrücke eingeweiht und die ersten Fährgäste, die mit der Adler-Dania (Kapazität: 690 Passagiere, 50 Fahrräder) in den Kaiserbädern starteten, willkommen geheißen.
Heringsdorf/Misdroy. Am heutigen Sonnabend knüpften die beiden Ostseeinseln Usedom und Wollin mit der Aufnahme des Seebrückenverkehrs nach Misdroy (heute Międzyzdroje) an eine fast hundertjährige Tradition an. Im Rahmen eines Festaktes wurde die auf 395 Meter verlängerte Seebrücke eingeweiht und die ersten Fährgäste, die mit der Adler-Dania (Kapazität: 690 Passagiere, 50 Fahrräder) in den Kaiserbädern starteten, willkommen geheißen.
Der rund 2 Mio. Euro teure Brückenausbau wurde gänzlich ohne öffentliche Zuschüsse von der Reederei Adler-Schiffe geschultert. Die Reederei mit Sitz in Westerland/Sylt betreibt seit 1993 den Seebrückenverkehr auf der Ostsee. Waren es bis zum EU-Beitritt Polens vor allem sogenannte Butterfahrten, die für schwarze Zahlen sorgten, so soll nun mit der Linie Usedom-Wollin eine neue Qualität im Seebrückenverkehr einkehren.
Denn erstmals wird es möglich sein, auf beiden Seiten der Grenze zu- und auszusteigen. So rechnet Peter Günther, Geschäftsführer der Usedom Tourismus GmbH, mit zusätzlichen Tagesgästen auf beiden Inseln, was den Tourismus in der Region insgesamt stärke.
Reederei-Chef Sven Paulsen sieht in der neuen Relation künftig die Kernlinie seines Unternehmens. Neben Radtouristen hat er Ausflügler im Visier, die ab Misdroy mit Reisebussen zu Touren über die Insel, nach Kolberg und Stettin starten. Entsprechende Kombiangebote gibt es in Kooperation mit Ostseebus. Auch soll das mit der Usedomer Bäderbahn (UBB) für Rügentouren angebotene Inselhopper-Ticket für 20 Euro (Erw.) demnächst auf der Wollin-Route gelten.
Einziger Wermutstropfen: Für den dauerhaften Linienbetrieb fehlt der Reederei noch Grünes Licht vom Seegrenzschutzamt Danzig. Bislang hat Paulsen nur die Sondergenehmigung für das Premierenwochenende. Ob zu Ostern bereits Schiffe in Misdroy anlegen dürfen, war bei der Jungfernfahrt noch offen.
Denn erstmals wird es möglich sein, auf beiden Seiten der Grenze zu- und auszusteigen. So rechnet Peter Günther, Geschäftsführer der Usedom Tourismus GmbH, mit zusätzlichen Tagesgästen auf beiden Inseln, was den Tourismus in der Region insgesamt stärke.
Reederei-Chef Sven Paulsen sieht in der neuen Relation künftig die Kernlinie seines Unternehmens. Neben Radtouristen hat er Ausflügler im Visier, die ab Misdroy mit Reisebussen zu Touren über die Insel, nach Kolberg und Stettin starten. Entsprechende Kombiangebote gibt es in Kooperation mit Ostseebus. Auch soll das mit der Usedomer Bäderbahn (UBB) für Rügentouren angebotene Inselhopper-Ticket für 20 Euro (Erw.) demnächst auf der Wollin-Route gelten.
Einziger Wermutstropfen: Für den dauerhaften Linienbetrieb fehlt der Reederei noch Grünes Licht vom Seegrenzschutzamt Danzig. Bislang hat Paulsen nur die Sondergenehmigung für das Premierenwochenende. Ob zu Ostern bereits Schiffe in Misdroy anlegen dürfen, war bei der Jungfernfahrt noch offen.