News
Heringsdorfer denkt und träumt in Englisch
Im August 2004 machte sich Robert Wanke aus Heringsdorf auf die Reise nach Cloves in Kalifornien. Ein Jahr ist er „Gast-Amerikaner“. Wie versprochen, meldet er sich jetzt.
Cloves/Heringsdorf - „Am besten, ich fange bei der Schule und der Umgebung an“, schreibt Robert, der binnen eines Jahres ein gutes Stück Kalifornien und das Leben in drei Familien näher kennen lernt. Die Schulzeiten sind, wie erwartet, ganz anders als Zuhause. Die Schule beginnt gegen 8 Uhr morgens und endet um 2:40 pm. „An einem normalen Tag – das ist montags, dienstags und freitags – haben wir sechs 50 Minuten lange Schulstunden, die wir uns aussuchen können. Am Mittwoch und am Donnerstag haben wir erweiterten Nachmittagsunterricht. Allerdings ist die fünfte Stunde jeweils ausschließlich Lunch.“ Roberts Schule trägt den Namen „Clovis High School“. Schulmaskottchen ist ein Berglöwe (Cougar). 2400 Schüler lernen in den neunten bis zwölften Klassen, ein gewaltiger Unterschied zum Heringsdorfer Maxim-Gorki-Gymnasium, an dem 451 Schüler lernen.
Die Anforderungen an die Schüler in Kalifornien sind vergleichsweise niedrig, berichtet der Heringsdorfer. Statt 14 Fächer sind nur sechs zu absolvieren; an jedem Tag ein Fach. „Vor Schuljahresbeginn stellt man sich zusammen, worin man unterrichtet werden möchte. Und das passiert, anstatt in festen Klassen, in Kursen, die sich zu den einzelnen Fächern bilden. So lernt man viele neue Leute kennen, besonders wenn man aus Deutschland kommt und mit Akzent spricht“, schildert Robert das Interesse seiner Mitschüler an ihm.
Ansonsten erlebt er vieles so, wie er es vom Fernsehen her kannte; eine Schule mit Footballspielern, und Cheerleadern und so weiter. „Am 1. Dezember habe ich zum ersten Mal die Gastfamilie gewechselt. Der nächste Wechsel steht am 1. April bevor. Dieses System hat Rotary International eingeführt. Es sorgt für einen intensiven sozialen und kulturellen Austausch, ich finde das gut“.
Gerade lebt Robert bei Janet und Cecil Hill. Mit ihnen und seinem 18-jährigen Gastbruder Jon hat er viel Spass und unternimmt viel. Die Gegend bezeichnet er als typisch amerikanisch. „Die meisten Leute haben große Autos, so genannte Pick ups und Chevie's. Viele Sachen sind billiger, Benzin etwa. Eine Gallone kostet 2,25 Dollar, dennoch beschweren sich die Leute, natürlich.“
Robert geht es richtig gut. Jeden Tag macht er neue, interessante Erfahrungen. Seit Kurzem gehören Träumen und Denken in Englisch dazu. „Eigentlich ist das viel einfacher als in Deutsch. Das alles hätte ich nicht ohne den Rotary Club Usedom machen können und dafür bin ich dankbar.“
erschienen auch in der Ostseezeitung vom 10. Februar 2005 unter dem Titel:
Heringsdorfer denkt und träumt in Englisch
Die Anforderungen an die Schüler in Kalifornien sind vergleichsweise niedrig, berichtet der Heringsdorfer. Statt 14 Fächer sind nur sechs zu absolvieren; an jedem Tag ein Fach. „Vor Schuljahresbeginn stellt man sich zusammen, worin man unterrichtet werden möchte. Und das passiert, anstatt in festen Klassen, in Kursen, die sich zu den einzelnen Fächern bilden. So lernt man viele neue Leute kennen, besonders wenn man aus Deutschland kommt und mit Akzent spricht“, schildert Robert das Interesse seiner Mitschüler an ihm.
Ansonsten erlebt er vieles so, wie er es vom Fernsehen her kannte; eine Schule mit Footballspielern, und Cheerleadern und so weiter. „Am 1. Dezember habe ich zum ersten Mal die Gastfamilie gewechselt. Der nächste Wechsel steht am 1. April bevor. Dieses System hat Rotary International eingeführt. Es sorgt für einen intensiven sozialen und kulturellen Austausch, ich finde das gut“.
Gerade lebt Robert bei Janet und Cecil Hill. Mit ihnen und seinem 18-jährigen Gastbruder Jon hat er viel Spass und unternimmt viel. Die Gegend bezeichnet er als typisch amerikanisch. „Die meisten Leute haben große Autos, so genannte Pick ups und Chevie's. Viele Sachen sind billiger, Benzin etwa. Eine Gallone kostet 2,25 Dollar, dennoch beschweren sich die Leute, natürlich.“
Robert geht es richtig gut. Jeden Tag macht er neue, interessante Erfahrungen. Seit Kurzem gehören Träumen und Denken in Englisch dazu. „Eigentlich ist das viel einfacher als in Deutsch. Das alles hätte ich nicht ohne den Rotary Club Usedom machen können und dafür bin ich dankbar.“
erschienen auch in der Ostseezeitung vom 10. Februar 2005 unter dem Titel:
Heringsdorfer denkt und träumt in Englisch