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2. Handball-Bundesliga Nord, 20. Spieltag, 05.02. 2005

Erneut wichtige Heimpunkte verschenkt

Insel Usedom – TV Emsdetten 24:25 (14:14)

Insel Usedom: Ney, Wilkosz (bei zwei 7-m), Szczesny (n.e.); Kaiser (1), Bartniczuk (1), Schmidt, Gala (9/5), Kaniowski (2), Dau (5), Hoffmann (1), Galus, Zaremba (2), Michalewicz (2), Podfigurny (1), Rafalski (n.e.)

TV Emsdetten: Cleverly, Liljestrand (bei zwei 7-m), Rensinghoff (n.e.); Shuk (1), Kreft, Weevers (3), Tuttmann, Thünemann (3), Goldin (2), Reiser (n.e.), Weßeling (1), Limberg (5), Bilanovic (8/5), Remer (2)

Schiedsrichter: Thöne/Zupanovic (Berlin)
Zuschauer: 900

Zeitstrafen: 10 : 10 Minuten
Siebenmeter: 5/5 : 6/5

Beste Spieler: Ney, Gala – Cleverly, Bilanovic

Mit dem TV Emsdetten präsentierte sich ein erstaunlich schwacher Gegner auf der Insel. Dennoch gelang es dem Aufsteiger nicht, in einer nervös geführten Partie mit vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten, das Spiel zu kontrollieren. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel auf schwachem Niveau, bei dem lediglich die beiden Torhüter Ney (19 Paraden) und Cleverly (16 gehaltene Bälle) herausragten.

Tomasz Wilkosz, per Blitztransfer vom Insolvenz-bedrohten Konkurrenten VfL Fredenbeck verpflichtet, blieben nur zwei Kurzeinsätze bei Siebenmetern im Usedomer Kasten.

In der ersten Halbzeit gelang es dem HSV beim 11:8 (24.) einmal mit drei Toren davon zu ziehen, als Emsdetten in zehn Spielminuten nur ein Tor gelang. Doch postwendend kassierten die Insulaner nach individuellen Fehlern innerhalb von 100 Sekunden den Ausgleich. In der 2. Hälfte blieb es spannend, der TVE führte knapp aber beständig bis zur 48. Minute, dann wendete der HSV das Blatt bis zum 23:22 (57.). Doch erneut technische Fehler des HSV und ein treffsicherer Routinier Goldin, der erst in der Schlussphase eingesetzt wurde und zwei Mal traf, entschieden die Partie zugunsten der Emsländer.

Nach diesem verlorenen Vier-Punkte-Spiel sprach der enttäuschte HSV-Trainer Dr. Michal Kaniowski von einer katastrophalen Angriffsleistung und von einer schweren Zeit bis zum Schluss der Saison.


eingereicht von : Dietmar Pühler am 09.02.2005, 22:40 Uhr


 
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