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Usedomer Eis-Arena noch bis Mitte März geöffnet

Heringsdorf. Seit fünf Jahren gibt es die Eislaufbahn neben dem Heringsdorfer Ostsee-Stadion, dort wo im Sommer das Theaterzelt Chapeau Rouge seine Pforten öffnet. Seine erste Saison hingegen erlebt seit November der Heringsdorfer Patric Heinze als Pächter im gut geheizten Imbiss-Container.
Er sorgt nicht nur für das leibliche Wohl seiner hungrigen Gäste, sondern leiht auch Schlittschuhe aus und verkauft im Auftrag der Gemeinde, die Betreiberin der Eis-Arena ist, die Tickets. Für ihn war es aufgrund des milden Wetters und so manchem Regen- oder Sturmtag ein durchwachsener Neustart.

So hat Heinze zum Ausklang der Saison schon den Blick nach vorn gerichtet. „Aus wirtschaftlicher Sicht wäre ein Zelt notwendig, um wetterunabhängig zu sein“. Im Sommer, meint er, könne die Zelt-Halle als Skaterbahn, für Konzerte und auch vom Theater Vorpommern genutzt werden.

Auf alle Fälle möchte er am jetzigen Standort festhalten. „Die Lage ist ideal. Die Urlauber sind begeistert, hier am Strand Schlittschuh laufen zu können.“ Das Menüko-Areal, das schon mal als Ausweichstandort im Gespräch war, hält er für nicht geeignet. „Da kommen Urlauber doch nicht hin“, ist er überzeugt. Die wiederum sind sein Stammbein, wie auch die Eishockeyteams aus Heringsdorf, Kölpinsee und Mönkebude, die hier an drei Abenden ihr Training absolvieren.

Großes Potenzial sieht Heinze zudem in unserer Nachbarstadt Swinemünde. Schon jetzt kämen von dort 10 bis 12 Prozent der Schlittschuhläufer. Da kann es nur von Vorteil sein, dass seine polnische Ehefrau Ewa den Eis-Arena-Flyer ins Polnische übersetzt hat und dieser von Bekannten in Swinemünde großflächig verteilt wurde.

Öffnungszeiten bis zum 13. Februar: Mo-Sa 10-21 Uhr und So 10-17 Uhr. Danach bis zum Saisonende (Anfang bis Mitte März, je nach Witterung) ist die Eis-Arena montags geschlossen. Di, Mi, Fr und Sa sind dann die Öffnungszeiten 14-21 Uhr und Do sowie So 14-17 Uhr.

Weitere Infos und Preise siehe: www.eisarena-insel-usedom.de


eingereicht von : Dietmar Pühler am 09.02.2005, 22:40 Uhr


 
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