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Halbzeitbilanz des ersten HSV-Zweitligajahres

Ahlbeck. Am 1. Mai 2004 feierte die ganze Insel Usedom, zum einen den EU-Beitritt Polens und zum anderen den Aufstieg in die Zweite Handball-Bundesliga. Denn an jenem Abend sicherte sich der HSV Blau-Weiß Insel Usedom mit einem denkwürdigen 31:30 über den HC Empor Rostock die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost.

Doch mittlerweile ist der raue Alltag eingekehrt. Der HSV spielt zwar eine Klasse höher, doch bei weitem nicht mehr so erfolgreich wie vor Jahresfrist. Aber immerhin, die runderneuerte Truppe (sieben Neuzugänge, acht Abgänge) kann im Bundesliga-Unterhaus mithalten.

Für den neuen Trainer Dr. Michał Kaniowski wird es keine leichte Aufgabe, mit seiner Pendlertruppe (9 Polen, 5 Stralsunder, 1 Schweriner, 1 Stockelsdorfer) den Klassenerhalt zu schaffen. Denn nur drei gemeinsame Trainingseinheiten pro Woche stehen ihm zur Verfügung.

Den Neuling, der am Sonnabend gegen Altenholz auf einem Nichtabstiegsplatz in die Rückrunde startet, trennen momentan nur zwei Punkte vom Relegationsrang 16. So ist Kaniowski mit der Vorrundenausbeute von zehn Punkten auch nicht zufrieden, wobei ihn die zwei verschenkten Partien gegen Spenge und Fredenbeck besonders wurmen.

Doch vom Potenzial seiner jungen Mannschaft ist er überzeugt. Getragen vom erstligareifen Publikum soll dieses in der Rückrunde insbesondere in der Pommernhalle öfter abgerufen werden. Dass gegen den Mitaufsteiger und Tabellendritten OHV Aurich am vergangenen Wochenende beim 22:34 kein Kraut gewachsen war ist zwar ernüchternd, doch könnte ein Erfolg gegen Altenholz, wo der bisher einzige Auswärtssieg gelang, den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern.


eingereicht von : Dietmar Pühler am 20.01.2005, 16:44 Uhr


 
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