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2. Handball-Bundesliga Nord, 17. Spieltag, 15.01. 2005
Aurich in allen Belangen überlegen
Insel Usedom – OHV Aurich 22:34 (12:19)
Insel Usedom: Ney, Szczesny; Kaiser (3), Schmidt, Bartnik (1), Gala (3/2), Kaniowski (4), Rafalski (1), Dau (2), Galus (5/2), Zaremba (2), Michalewicz, Podfigurny (1), Hoffmann
OHV Aurich: Winkler, Feshchanka; Arends (10), Carstens (2), Willgerodt (3/1), Henriksson (3), Warnecke, Behrends (1), Toma (4/2), Budny (1), Vozar (9), Behrend (1)
Schiedsrichter: Heitland/Hohlwein (Hamburg)
Zuschauer: 900
Zeitstrafen: 12 : 4 Minuten
Siebenmeter: 6/4 : 3/3
Beste Spieler: Fehlanzeige – Winkler, Arends, Vozar
Insel Usedom – OHV Aurich 22:34 (12:19)
Insel Usedom: Ney, Szczesny; Kaiser (3), Schmidt, Bartnik (1), Gala (3/2), Kaniowski (4), Rafalski (1), Dau (2), Galus (5/2), Zaremba (2), Michalewicz, Podfigurny (1), Hoffmann
OHV Aurich: Winkler, Feshchanka; Arends (10), Carstens (2), Willgerodt (3/1), Henriksson (3), Warnecke, Behrends (1), Toma (4/2), Budny (1), Vozar (9), Behrend (1)
Schiedsrichter: Heitland/Hohlwein (Hamburg)
Zuschauer: 900
Zeitstrafen: 12 : 4 Minuten
Siebenmeter: 6/4 : 3/3
Beste Spieler: Fehlanzeige – Winkler, Arends, Vozar
Obwohl mit Aurich wahrlich keine Kirmestruppe anreiste, hatte man sich auf Usedom die Partie ganz anders vorgestellt. Doch entgegen der guten Kritiken nach dem achtbaren Hildesheim-Spiel war der HSV am Sonnabend von allen guten Geistern verlassen und dem Gast aus Ostfriesland nicht mehr als ein willkommener Sparringspartner. Ohne Mumm, Ideen und Fortune war selbst der Heimvorteil in der vollbesetzten „Pommernhölle“ schnell verpufft.
So resignierte zunächst das Team, als Aurich binnen vier Minuten von 2:2 auf 7:2 (13.) davon zog und danach das Publikum, weil der HSV nie wieder auf Tuchfühlung kam. Das 8:12 (22.) war so der kürzeste Abstand im Spiel zweier Aufsteiger, die an diesem Abend Welten trennte.
Aurich agierte selbstbewusst und sicher in der Deckung mit einem starken Mittelblock und einem gut aufgelegten Winkler im Tor. Besonders beeindruckend: das Unterzahlspiel des OHV, das nicht erkennen ließ, dass ein Spieler fehlte. Beim HSV hingegen wollte rein gar nichts klappen. Schlechte Anspiele an den Kreis, Spiel ohne Außen, stereotype Spielzüge und viele Ballverluste machten es den Aurichern leicht, ihre Stärken im Konterspiel unter Beweis zu stellen. So war auch die zweite Hälfte ein Spiegelbild der ersten, als wiederum fünf Tore in vier Minuten, allesamt durch Konter (!), Aurich um zwölf Tore enteilen ließ (14:26, 45.). Der Rest war Schaulaufen vor den mitgereisten Fans.
So resignierte zunächst das Team, als Aurich binnen vier Minuten von 2:2 auf 7:2 (13.) davon zog und danach das Publikum, weil der HSV nie wieder auf Tuchfühlung kam. Das 8:12 (22.) war so der kürzeste Abstand im Spiel zweier Aufsteiger, die an diesem Abend Welten trennte.
Aurich agierte selbstbewusst und sicher in der Deckung mit einem starken Mittelblock und einem gut aufgelegten Winkler im Tor. Besonders beeindruckend: das Unterzahlspiel des OHV, das nicht erkennen ließ, dass ein Spieler fehlte. Beim HSV hingegen wollte rein gar nichts klappen. Schlechte Anspiele an den Kreis, Spiel ohne Außen, stereotype Spielzüge und viele Ballverluste machten es den Aurichern leicht, ihre Stärken im Konterspiel unter Beweis zu stellen. So war auch die zweite Hälfte ein Spiegelbild der ersten, als wiederum fünf Tore in vier Minuten, allesamt durch Konter (!), Aurich um zwölf Tore enteilen ließ (14:26, 45.). Der Rest war Schaulaufen vor den mitgereisten Fans.