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Spitzensport am Schloonsee-Ufer

Heringsdorf. Die 11. Crosslauf-Europameisterschaften auf Usedom sind vorbei. Trotz geringer Zuschauerresonanz gab es dank einer deutschen Bronzemedaille zufriedene Gesichter.

Der überrragende Läufer war einmal mehr der Ukrainer Sergij Lebid, der sich mit 23 Sekunden Vorsprung seinen fünften Titel bei einer Cross-EM holte. Aus deutscher Sicht war die Bronzemedaille in der Frauen-Team-Wertung das Highlight. Nur knapp an einem Podestplatz lief Sabrina Mockenhaupt als Fünfte vorbei.

Insgesamt verteilten sich die acht Titel auf acht Länder. Die Nationenwertung gewann Großbritannien (1 Gold/2 Silber/3 Bronze) vor Russland mit (1/1/2). Bundestrainer Detlef Uhlemann war mit der Cross-EM aus deutscher Sicht sehr zufrieden. Mehr als einen Podestplatz des Frauenteams war nicht drin. Unter den Erwartungen blieben hingegen die Herren mit einem 11. Teamrang und mit dem deutschen Meister Alexander Lubina als Bestem auf Rang 29.

Enttäuschend hingegen waren die nur rund 1.500 Zuschauer an der Strecke. Dennoch herrschte dank der engen Kehren eine gute Wettkampfatmosphäre, da die Lauffans so gleich an mehreren Stellen die Athleten anfeuern konnten. Von den Fans war also nicht nur Stehvermögen sondern auch viel Laufarbeit gefordert.

Am Rande der 1,5 Kilometer langen Schleife ging es international zu. Hier eine norwegische Fahne, da eine Irin mit den Nationalfarben am Revers und überall Holländer in bekanntem „Oranje“. Neben 20 Läufern hatte das kleine Nachbarland 18 Offizielle aus Tilburg mit dabei, die alles Mögliche fotografierten und aufmerksam beobachteten. Schließlich ist die Stadt in Brabant Ausrichter der nächsten Cross-EM im Dezember 2005.


eingereicht von : Dietmar Pühler am 14.12.2004, 20:55 Uhr


 
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