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Wellness als ganzheitliches Konzept begreifen

Beim Tourismustag des Tourismusverbandes Insel Usedom stellte die Fachbereichsleiterin für Hotellerie und Tourismus beim Deutschen Wellness Verband Hildegard Dorn-Petersen ihre „Wellness-Analyse Usedom“ vor, für die sie 14 Monate recherchierte, dabei Hotelliers befragte, beriet und Ergebnisse auswertete.

Frau Dorn-Petersen wusste zu berichten, dass der Gesundheits- und Urlaubsindustrie das größte Wachstumspotenzial der nächsten Jahren zugeschrieben wird. Auch passe Wellness zum Bestreben, den Qualitätstourismus auf Usedom zu entwickeln. Denn für eine Vielzahl der befragten Gäste sei eben die Qualität der Angebote wichtiger als der Preis.

Was das Potenzial für Wellness-Urlaub betrifft, habe Usedom Einiges vorzuweisen. Meer und Strand hätten zwar auch andere Mitbewerber zu bieten, aber nirgends gäbe es einen solch schönen und langen Sandstrand, so Frau Dorn-Petersen, und „was passt besser zu Wellness als eine Insel?“. In ihrer Untersuchung richtete sie den Blick auch auf Rügen, Kühlungsborn, Heiligendamm und die Insel Wollin.

Aber der „Wettbewerb ist nicht vor der Haustür, sondern zwei bis drei Flugstunden entfernt“, in „Sonnenzielen mit Wettergarantie“, gab sie zu bedenken. Deshalb sei es wichtig, Wellness als ganzheitliches Konzept zu begreifen, das beinhalte, dass auch im Herbst Restaurants, Eiscafés und Museen geöffnet haben und die UBB ihren Sommertakt beibehalte.

Als Schwachstellen hätten sich bei ihrer Recherche die oft fehlenden Nichtraucherbereiche und –zimmer herausgestellt, wie auch viele Frühstücksbuffets zu wünschen übrig ließen oder vegetarische Gerichte auf den Speisekarten fehlten.

Doch habe sich in den letzten Monaten bei den Projektpartnern einiges bewegt, so dass sie hoffnungsvoll in die Zukunft schaut und ihr Fazit lautet: Usedom hat das Potenzial als Wellness-Insel, sowohl von den natürlichen Ressourcen her als auch vom Angebot der Wellness-Hotellerie.


eingereicht von : Dietmar Pühler am 09.12.2004, 15:50 Uhr


 
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