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Die Handball-Zukunft auf Usedom hat schon begonnen

Der Nachwuchs des HSV Blau-Weiß Insel Usedom sorgt für Furore

Ahlbeck. In Ahlbeck und Heringsdorf hat der Handball Tradition. Seit bald 50 Jahren wird hier erfolgreich mit dem kleinen runden Leder gespielt. Krönung für die Handball-Hochburg auf Usedom war der am 1. Mai 2004 besiegelte Aufstieg der ersten Männer-Mannschaft in die Zweite Handball-Bundesliga. Doch auch der Nachwuchs ist Spitze.

Denn sportlich wurden die Weichen beim HSV schon vor Jahren auf Erfolg gestellt. So setzt der Verein seit 1997 auf eine konsequente Nachwuchsförderung, die seither 6 Landesmeistertitel, 5 Vizemeisterschaften sowie 6 dritte Plätze einbrachte. Die meisten dieser Platzierungen gingen auf das Konto des Jahrgangs 1987/88, der 2002 noch die Titel als Ostdeutscher und Nordostdeutscher Meister holte. In der laufenden A-Jugend-Saison sorgen die Jungs als Regionalliga-Neuling für Furore und haben bereits die Herbstmeisterschaft sicher.

Die Handball-Erfolge auf Usedom sind keine Zufallsprodukte, sondern das Ergebnis einer langjährigen Aufbauarbeit. Das Hauptverdienst hierfür kommt dem rührigen Manager und Vorstandsvorsitzenden Peter Höhne sowie seinem Stellvertreter und A-Jugend-Trainer Jens Teetzen zu, die aber auch von vielen ehrenamtlichen Helfern hervorragend unterstützt werden.

Ein wichtiger Baustein für die Zukunft des Vereins ist die Kooperation mit der Regionalen Schule Ahlbeck und dem Gymnasium Heringsdorf, mit denen die Unterrichts- und Trainingszeiten der Handball-Schüler abgestimmt werden. Weiteres Augenmerk legen die Vereinsmacher auf das benachbarte Polen.

Nicht nur, dass mittlerweile drei Trainer und zehn Zweitliga-Spieler von dort kommen, auch im Jugendbereich sollen die Fühler nach Westpommern ausgestreckt werden. Als erster polnischer Jugendspieler wird nach den Winterferien der 15-Jährige Wojtek Guminski für die Blau-Weißen auflaufen. Wie der zweite Neuzugang Lars Wesener aus Waren wird er ab der zweiten Schuljahreshälfte das Maxim-Gorki-Gymnasium in Heringsdorf besuchen.


eingereicht von : Dietmar Pühler am 30.11.2004, 11:49 Uhr


 
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