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Richtfest in der Benzer Grundschule

Seit drei Jahren gibt es die Evangelische Grundschule in Benz. Seither müssen sich die mittlerweile 28 Schülerinnen und Schüler mit dem Provisorium in der Pfarrscheune neben der Kirche begnügen. Dass diese Situation nicht einfach ist, machte die Schulleiterin Ina Weller beim Richtfest für die neue Grundschule am letzten Schultag vor den Herbstferien deutlich.

Vier ihrer Schüler hatten einen Sketch einstudiert, mit dem sie das zügige Ende der Bauarbeiten anmahnten. So fragte die achtjährige Pauline, ob sie je noch in dem runderneuerten Gebäude zur Schule gehen könne. Die Kinder bedankten sich aber auch bei den Bauarbeitern für deren geleistete Arbeit mit selbstgemalten Bildern. Schließlich lag die Bauverzögerung nicht an den fleißigen Handwerkern. Dennoch erging die Bitte an sie, „unsere Fünf-Sterne-Schule in Rekordtempo fertig zu bauen“.

Für Ina Weller und ihre Kollegin Heike Heuer wird dann der Unterricht einfacher werden. So brachte es ein Kind im Sketch mit der Bemerkung auf den Punkt, „endlich Platz zum Überlegen zu haben“. Der wird reichlich vorhanden sein. Ein Klassenraum, Esszimmer und Sanitärräume im Erdgeschoss sowie ein lichtdurchflutetes Klassenzimmer im Dachgeschoss, daneben noch Lehrerzimmer und Sekretariat, finden im Schulhaus Raum.

Unterrichtet wird in der christlich und reformpädagogisch orientierten Schule jahrgangübergreifend. So teilen sich Schüler der ersten und zweiten Klasse ein Klassenzimmer und die der dritten und vierten das zweite. Beim freien Arbeiten kommen die Kinder aller vier Jahrgänge zusammen, schließlich beruht der reformpädagogische Ansatz darauf, dass Kinder verschiedener Altersstufen von- und miteinander lernen können.


eingereicht von : Dietmar Pühler am 27.10.2004, 18:53 Uhr


 
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