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2. Handball-Bundesliga Nord, 4. Spieltag, 2.10. 2004

Ney war Matchwinner

Insel Usedom – Bernburg 25:24 (13:9)

Insel Usedom: Ney, Szczesny; Schmidt (2), Bartnik, Gala (3), Kaniowski (5/3), Dau (1), Bartniczuk, Galus (5), Michalewicz (5), Podfigurny (4), Leow (n.e.), Wicht (n.e.)

HSG Varel: Rosenthal, Dannigkeit; Cordes (n.e.), Toepler (4), Brecht (5), Lammers, Weihrauch (1), Janßen (2), Bube (5), Stahl (4/2), Blacha (2), Koring (1)

SR: Blümel/Loppaschewski (Berlin)


Z: 900
Zeitstrafen: 10:9
Siebenmeter: 6/3:5/2
Beste Spieler: Ney, Kaniowski – Brecht
Es war ein hartes Stück Arbeit, doch am Ende ging der erste Heimsieg des Neulings vollauf in Ordnung. Auf beiden Seiten war die Anspannung vor dem Spiel sehr groß, schließlich waren beide Teams in Zugzwang.

So war es ein kampfbetontes, hitziges Spiel, in dem sich der HSV nach 19 Minuten erstmals mit zwei Toren absetzen konnte. Garant dafür waren Torhüter Enrico Ney sowie das fehlende Zielwasser des Vareler Rückraums. Die Gäste vergeigten in dieser Phase zudem ihre ersten drei Siebenmeter. Danach erzielte der HSV beim Stande von 6:6 in Unterzahl zwei Kontertore zum 8:6 und es folgte die stärkste Phase der Heimmannschaft. Für Varel vergaben Stahl und Bube bis zur Pause dreimal kläglich, während Galus und Michalewicz den Vorsprung ausbauten.

Mit 13:9 ging es in die Kabine. Nach dem Wechsel war es dann ein völlig neues Spiel. Varel traf nun aus dem Rückraum und vom Siebenmeter-Punkt, holte Tor um Tor auf. Doch die Insulaner hielten dagegen. Spielmacher Kaniowski traf in den entscheidenden Szenen und sorgte dafür, dass der Abstand gehalten wurde. Auch wenn er mit zwei Siebenmeter-Lattenkrachern Pech hatte, war der Sieg nicht mehr in Gefahr. Drei Minuten vor Schluss zog der HSV auf 25:22 davon, der Rest war Ergebniskosmetik.


eingereicht von : Dietmar Pühler am 08.10.2004, 22:10 Uhr


 
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