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Geologie Gesteinsgarten Usedom

findling Eine historische Reise durch Raum und Zeit verspricht der Usedomer Gesteinsgarten am Forstamt Neu Pudagla. Die Reise führt etwa 13.000 Jahre zurück bis an das Ende der letzten Eiszeit. In enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Geologische Wissenschaften der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald vermittelt die Freiluftausstellung dem Besucher einen Einblick in die geologische Vergangenheit der Landschaft. Als die 1.000 m mächtigen Gletscher abtauten, hinterließen sie Schluff, Geröll und Steine verschiedenster Größe.Aus dem Feinmaterial bildeten sich die unterschiedlichsten Bodentypen. Nur die Steine dagegen haben den jahrtausendelangen Verwitterungsprozess überdauert. Der Besucher erfährt, woher die etwa 140 Exponate stammen und zu welchem Gebirge sie gehörten. Dadurch wird der Weg der Gletscher nachvollziehbar. Die Herkunftsgebiete befinden sich mitunter 1.000 km von der Insel Usedom entfernt.findling Als geologische Besonderheiten gelten z.B. ein Nexösandstein mit einem Volumen von etwa 2,3 m³ und parallelen Geltscherschrammen auf der Oberfläche, ein Konglomerat, bestehend aus verschiedenen gerundeten Geröllen der Brandungszone eines Strandes oder auch ein Scolithussandstein mit fossilen Wurmgängen. Der älteste Findling ist etwa 2 mrd. Jahre alt, der größte wiegt rund 7t.Auf Grund seiner Komplexität und wissenschaftlich fundierten Basis zählt der Usedomer Gesteinsgarten zu den bedeutensten Findlingssammlungen in Europa und wurde als Außenprojekt der IGA Rostock 2003 ausgewählt. Er ist ganzjährig und ganztägig geöffnet, der Eintritt ist frei.


eingereicht von : Admin am 28.08.2004, 18:43 Uhr


 
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