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Diskussionsrunde am Heringsdorfer Strand
Heringsdorf. Für die jüngste NDR aktuell-Sendung über die Insel Usedom scharte Moderator Jens Olesen eine kleine Expertenrunde um sich, die über drängende Fragen der Insel diskutierte. Hauptgesprächsthemen waren die Grenzöffnung für Kraftfahrzeuge, Verkehrsstaus auf den Straßen und die Planungen zur Vitalwelt bei Garz.
Gleich anfangs machte Thilo Braune, der als Vorsitzender des Deutschen Tourismusverbandes ein besonderes Herz für die Ferieninsel Usedom hat, deutlich, dass das Verkehrsministerium kategorisch gegen eine Grenzöffnung für Kraftfahrzeuge in Ahlbeck sei.
Jedoch käme sein Haus der Verpflichtung nach, die Brücke am künftigen Grenzübergang Garz zu erneuern. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran“, so sein Statement. Auf OZ-Nachfrage bestätigte er, dass sich am Zustand der Straße nichts ändern werde. Braune: „Das Kopfsteinpflaster bleibt so wie es ist und es wird keine Eingriffe in die Natur geben.“
Dass dies irgendwann einmal anders aussehen könnte, nämlich wenn die EU darauf dränge, daraus machte er allerdings auch kein Hehl. Doch zunächst gilt, so der Staatssekretär, kein Schwerlastverkehr über die Insel.
Diesen Standpunkt freute sowohl Kurdirektor Dietmar Gutsche als auch Naturschützer Rainer Adam vom BUND. Während Gutsche nochmals für einen vierzehntägigen Testlauf einer Auto-Grenzöffnung plädierte, erinnerte Adam daran, dass die Urlauber wegen der einmaligen Naturausstattung auf die Insel kommen, die folgerichtig nicht dem Verkehr geopfert werden dürfe.
Auch in Sachen Vitalwelt, vorgestellt von Landschaftsarchitekt Matthias Franke, gab es große Übereinstimmung. Braune hob die Barrierefreiheit der geplanten Anlage hervor. Für Gutsche wären knapp 2.000 Betten nur dann nicht okay, wenn bloß 80 davon behindertengerecht wären. Rainer Adam wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass eine maßvolle Bebauung aus Umweltsicht gar förderlich sein könnte, wenn dadurch die munitionsverseuchten Flächen beräumt würden.
Jedoch käme sein Haus der Verpflichtung nach, die Brücke am künftigen Grenzübergang Garz zu erneuern. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran“, so sein Statement. Auf OZ-Nachfrage bestätigte er, dass sich am Zustand der Straße nichts ändern werde. Braune: „Das Kopfsteinpflaster bleibt so wie es ist und es wird keine Eingriffe in die Natur geben.“
Dass dies irgendwann einmal anders aussehen könnte, nämlich wenn die EU darauf dränge, daraus machte er allerdings auch kein Hehl. Doch zunächst gilt, so der Staatssekretär, kein Schwerlastverkehr über die Insel.
Diesen Standpunkt freute sowohl Kurdirektor Dietmar Gutsche als auch Naturschützer Rainer Adam vom BUND. Während Gutsche nochmals für einen vierzehntägigen Testlauf einer Auto-Grenzöffnung plädierte, erinnerte Adam daran, dass die Urlauber wegen der einmaligen Naturausstattung auf die Insel kommen, die folgerichtig nicht dem Verkehr geopfert werden dürfe.
Auch in Sachen Vitalwelt, vorgestellt von Landschaftsarchitekt Matthias Franke, gab es große Übereinstimmung. Braune hob die Barrierefreiheit der geplanten Anlage hervor. Für Gutsche wären knapp 2.000 Betten nur dann nicht okay, wenn bloß 80 davon behindertengerecht wären. Rainer Adam wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass eine maßvolle Bebauung aus Umweltsicht gar förderlich sein könnte, wenn dadurch die munitionsverseuchten Flächen beräumt würden.