News
Ukrainisches Quartett verzaubert Heringsdorfer Passanten
Heringsdorf. Für zehn Wochen tauschen sie den Konzertsaal gegen das Himmelszelt und für zehn Wochen die Armut ihrer ukrainischen Heimat gegen das mondäne Ambiente der Kaiserbäder. Die Rede ist von Marina Danak (Cello), ihrem Ehemann Vadim Zhavozonkov (Akkordeon), Sergej Okhonko (Geige) und Jewgenij Zhukov (Schlagzeug) oder kurz von Retro Classic.
Unter diesem Namen ist das Quartett nunmehr schon im zehnten Jahr auf Sommertournee. Acht Jahre davon erfreuten die vier symphatischen Musiker die Gäste auf der Swinemünder Promenade, bevor sie letztes Jahr erstmals ein Visum für die Bundesrepublik Deutschland bekamen.
So kommen nun die Urlauber diesseits der Grenze in den Genuss hervorragend interpretierter Evergreens und Klassiker. Bis Ende August ist Retro Classic täglich vormittags vor der Heringsdorfer Seebrücke am Kugelbrunnen zu hören. Ein festes Engagement im Bansiner Cafe Florian kommt hinzu. Dort spielen sie mittwochs und freitags ab 19 Uhr auf der Terrasse in der Seestraße.
Das Repertoire von Retro Classic reicht von klassischer Musik bis zu alten Schlagern aus aller Welt oder vom Herz zerschmetternden Ave Maria bis zum leicht daher kommenden Marina, Marina, Marina. Insgesamt verfügt die Band über einen Fundus von rund 400 Stücken, so dass für Abwechslung gesorgt ist.
Während die meisten deutschen Konzertmusiker im Sommer ihren verdienten Jahresurlaub verbringen, sieht es in der Ukraine ganz anders aus. So stehen Marina, Jewgenij, Sergej und Vadim stellvertretend für viele ihrer Kollegen in Osteuropa, die ständig um die Existenz ihrer Konzerthäuser bangen müssen. Zudem ist das Salär beim Sinfonieorchester der städtischen Oper Dnjepropetrowsk so bescheiden, dass das Gastspiel auf Usedom zur Hauptverdienstquelle wird.
Die alle an Konservatorien ausgebildeten Musiker haben viel Freude beim Musizieren. „Es erfüllt uns immer wieder, wenn es dem Publikum gefällt, wie wir die Werke interpretieren“, gesteht Vadim, der bei Bachs Ave Maria sein Akkordeon wie eine Kirchenorgel erklingen lässt.
Vadim schätzt an Deutschland die Sicherheit des privaten Eigentums. „Häuser ohne zwei Meter hohe Zäune wären in der Ukraine undenkbar“, gibt er zu verstehen. Noch habe er kein Heimweh, verrät Sergej, der aber regelmäßig seine Frau und die beiden Kinder in der Millionenmetropole am Dnjepr anruft.
Letztes Jahr sei für sie sehr schwer gewesen, da sie alte Bekannte in Swinemünde aus Visumgründen nicht besuchen konnten. Doch mittlerweile haben die vier auch auf deutscher Seite Freunde gewonnen, bei denen sie jederzeit willkommen sind.
Erstmals haben Retro Classic für ihre diesjährige Tournee eine eigene CD aufgenommen, auf der 22 Stücke zu hören sind. Wer Kontakt für ein Engagement mit der Gruppe aufnehmen möchte, kann sich unter der Tel.Nr. 0176/25152528 an Marina Danak, die gut deutsch spricht, wenden.
So kommen nun die Urlauber diesseits der Grenze in den Genuss hervorragend interpretierter Evergreens und Klassiker. Bis Ende August ist Retro Classic täglich vormittags vor der Heringsdorfer Seebrücke am Kugelbrunnen zu hören. Ein festes Engagement im Bansiner Cafe Florian kommt hinzu. Dort spielen sie mittwochs und freitags ab 19 Uhr auf der Terrasse in der Seestraße.
Das Repertoire von Retro Classic reicht von klassischer Musik bis zu alten Schlagern aus aller Welt oder vom Herz zerschmetternden Ave Maria bis zum leicht daher kommenden Marina, Marina, Marina. Insgesamt verfügt die Band über einen Fundus von rund 400 Stücken, so dass für Abwechslung gesorgt ist.
Während die meisten deutschen Konzertmusiker im Sommer ihren verdienten Jahresurlaub verbringen, sieht es in der Ukraine ganz anders aus. So stehen Marina, Jewgenij, Sergej und Vadim stellvertretend für viele ihrer Kollegen in Osteuropa, die ständig um die Existenz ihrer Konzerthäuser bangen müssen. Zudem ist das Salär beim Sinfonieorchester der städtischen Oper Dnjepropetrowsk so bescheiden, dass das Gastspiel auf Usedom zur Hauptverdienstquelle wird.
Die alle an Konservatorien ausgebildeten Musiker haben viel Freude beim Musizieren. „Es erfüllt uns immer wieder, wenn es dem Publikum gefällt, wie wir die Werke interpretieren“, gesteht Vadim, der bei Bachs Ave Maria sein Akkordeon wie eine Kirchenorgel erklingen lässt.
Vadim schätzt an Deutschland die Sicherheit des privaten Eigentums. „Häuser ohne zwei Meter hohe Zäune wären in der Ukraine undenkbar“, gibt er zu verstehen. Noch habe er kein Heimweh, verrät Sergej, der aber regelmäßig seine Frau und die beiden Kinder in der Millionenmetropole am Dnjepr anruft.
Letztes Jahr sei für sie sehr schwer gewesen, da sie alte Bekannte in Swinemünde aus Visumgründen nicht besuchen konnten. Doch mittlerweile haben die vier auch auf deutscher Seite Freunde gewonnen, bei denen sie jederzeit willkommen sind.
Erstmals haben Retro Classic für ihre diesjährige Tournee eine eigene CD aufgenommen, auf der 22 Stücke zu hören sind. Wer Kontakt für ein Engagement mit der Gruppe aufnehmen möchte, kann sich unter der Tel.Nr. 0176/25152528 an Marina Danak, die gut deutsch spricht, wenden.